ART AFTER WORK

An (fast) jedem erstem Dienstag im Monat, um 19 Uhr, laden wir Sie zu unserer Reihe ART AFTER WORK ins mpk ein.

Genießen Sie unterhaltsame Führungen zu herausragenden künstlerischen Positionen mit anschließendem Sekt bei einer wunderbaren Aussicht auf die Stadt und kommen Sie dabei in Austausch mit unseren Kunstexperten und mit den anderen Besuchern ins Gespräch. Eine schöne Gelegenheit, sein Wissen zu erweitern und neue Bekanntschaften zu knüpfen und ein feiner Rahmen für ein Treffen mit Freunden oder Kollegen

Eintritt, Führung, anschließender Talk an der Sektbar (inkl. ein Glas Sekt): 7,50 Euro. Um verbindliche Anmeldung wird bis zum jeweiligen Montag zuvor unter 0631 3647-201 oder info@mpk.bv-pfalz.de gebeten. Mindestteilnehmerzahl 5.


Dienstag, 14.01.2020, 19.00 Uhr

Abb.: Hans Purrmann, Bodenseelandschaft mit badenden Jungen, 1922, Foto: Gunther Balzer © Erbengemeinschaft nach Dr. Robert Purrmann, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Abb.: Hans Purrmann, Bodenseelandschaft mit badenden Jungen, 1922, Foto: Gunther Balzer © Erbengemeinschaft nach Dr. Robert Purrmann, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

In der Sonderausstellung „Purrmann, Waldschmidt & Co."
Claudia Gross

Rund 20 Gemälde von Hans Purrmann besitzt das Museum Pfalzgalerie, darunter Landschaften, Stillleben, Portraits, Akte und ein Interieur. In einem Selbstzitat sagt der gebürtige Speyrer: „der Natur entrücke ich mich niemals". Deshalb liegt der Fokus der Führung auf den italienischen und deutschen Landschaftsbildern so wie den Stillleben. Komposition, Farbe und das Wechselspiel der Muster sind Ausgangspunkt des Gesprächs. Woher nimmt der Künstler seine Anregungen und wie stark ist der französische Einfluss? Dies sind nur einige Fragen denen nachgespürt wird.

Verbindliche Anmeldung bitte bis Mo., 13.01.2020, Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen, Führung und ein Glas Sekt: 7,50 €.

https://www.bildkunst.de

Vergangene Ausgaben

Am Dienstag, 03.12.2019, 19 Uhr, fällt ART AFTER WORK leider aus

Abb.: Niclaus Gerhaert van Leyden, Nördlinger Engel, 15. Jahrhundert, Foto: A. Kusch, © mpk, © Schmuckmuseum Pforzheim
Niclaus Gerhaert van Leyden, Nördlinger Engel, 15. Jahrhundert, Foto: A. Kusch, © mpk

„Höhepunkte - Highlights"
Guided Tour -Gespräch in Deutsch und Englisch
In der Ständigen Sammlung

Dr. Claudia Groß und Andrea Löschnig M.A.

Bei diesem Gespräch erwartet Sie ein Rundgang zu den Highlights des Museums: Wir spannen den Bogen im Genre Skulptur vom Nördlinger Engel aus dem 15. Jahrhundert bis zu der Holzfigur „Drap" des zeitgenössischen Künstlers Walter Moroder, während der Weg der Malerei von Liselotte von der Pfalz, der Schwägerin des Sonnenkönigs Ludwig XIV bis zu Minna Tube, der ersten Frau von Max Beckmann führt. Genießen Sie mit Freunden die zweisprachige Doppelconférence in Deutsch und Englisch.

This time our guided tour will take you to the highlights of the museum: Within the genre sculpture, we will forge a bridge from the 15th century "Nördlinger Engel" to contemporary artist Walter Moroder's wooden figure "Drap", while the genre painting leads us from Liselotte von der Pfalz, a sister-in-law of French Sun King Louis XIV all the way to Max Beckmann's first wife, Minna Tube. Enjoy this bilingual double act in German and English.

Verbindliche Anmeldung bitte bis Mo., 02.12.2019, Mindestteilnehmerzahl:
5 Personen, Führung und ein Glas Sekt: 7,50€.

Am Dienstag, 05.11.2019, 19 Uhr fällt ART AFTER WORK leider aus

Kleiner Tischbrunnen mit Triton (Detail), 1. H. 18. Jh., Bronze, Messing, Foto und ©: mpk
Kleiner Tischbrunnen mit Triton (Detail), 1. H. 18. Jh., Bronze, Messing, Foto und ©: mpk

„Kitsch im Museum ?!"
Dr. Svenja Kriebel M.A

Geschmacklose Erzeugnisse in einem Museum? Ist dort tatsächlich Kitsch zu finden? Der Begriff ist noch jung, vermutlich aus dem 19. Jahrhundert, entstanden zur Zeit von Industrialisierung und Massenproduktion.
Häufig wird er eingesetzt, um polemisch abzugrenzen von der „hohen" Kunst. Adorno maß
Kitsch Kleinbürgerlichkeit, Massenkultur, Verlogenheit, Stereotypisierung, Zurückgebliebenheit und Wirklichkeitsflucht zu.

Aber ist diese Charakterisierung, und damit die Unterscheidung von „hoher" und „niedriger" Kunst,
immer so einfach? Über Geschmack kann man
bekanntlich streiten. Auch im Kunstbetrieb sind Fachleute über die Bedeutung künstlerischer Objekte nicht immer einig.
Selbst das, was früher zweifelsfrei als Kunst eingestuft wurde, kann heute gänzlich vergessen sein. Streiten Sie mit, wenn Svenja Kriebel Depotstücke zur Disposition und die Frage stellt: Kitsch oder Kunst?

Verbindliche Anmeldung bitte bis Mo., 04.11.2019, Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen, Führung und ein Glas Sekt: 7,50 €.

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