ART AFTER WORK

An (fast) jedem erstem Dienstag im Monat, um 19 Uhr, laden wir Sie zu unserer Reihe ART AFTER WORK ins mpk ein.

Genießen Sie unterhaltsame Führungen zu herausragenden künstlerischen Positionen mit anschließendem Sekt bei einer wunderbaren Aussicht auf die Stadt und kommen Sie dabei in Austausch mit unseren Kunstexperten und mit den anderen Besuchern ins Gespräch. Eine schöne Gelegenheit, sein Wissen zu erweitern und neue Bekanntschaften zu knüpfen und ein feiner Rahmen für ein Treffen mit Freunden oder Kollegen

Eintritt, Führung, anschließender Talk an der Sektbar (inkl. ein Glas Sekt): 7,50 Euro. Um verbindliche Anmeldung wird bis zum jeweiligen Montag zuvor unter 0631 3647-201 oder info@mpk.bv-pfalz.de gebeten. Mindestteilnehmerzahl 5.

SOMMERPAUSE von Juni-September


Vergangene Ausgaben

Dienstag, 01.10.2019, 19 Uhr

Abb.: Eva Jospin, Panorama (Detail), 2016, Karton, Foto: Rainer aus dem Kahmen © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Abb.: Eva Jospin, Panorama (Detail), 2016, Karton, Foto: Rainer aus dem Kahmen © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

„Waldbaden" – eintauchen in die Ausstellung „Eva Jospin – Wald(t)räume"
Jacqueline Rhein M.A.

Sie können mysteriös, gefährlich oder faszinierend sein.
Eva Jospins Wälder aus Karton greifen ein zeitloses Thema auf und lassen es dem Betrachter offen, eigene Vorstellungen sowie Erfahrungen mit dem Waldthema zu verknüpfen. Doch welche Intention der Künstlerin
verbirgt sich im Geäst aus Wellpappe?

Nicht allein das Motiv des Waldes, sondern auch die Gartenkunst inspirieren die 1975 in Paris geborene Künstlerin. So begegnen dem Besucher in der Ausstellung nicht nur Waldskulpturen, sondern auch detailreiche Grotten aus Pappe und anderen Materialien. In der Führung tauchen die Teilnehmer tiefer in die Materie, die Werke, die Ausstellung und die Überlegungen der Künstlerin ein.

Verbindliche Anmeldung bitte bis Mo., 30.09.2019,
Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen
Führung und ein Glas Sekt: 7,50€.

Die Veranstaltung am Dienstag, 03.09.2019, 19 Uhr, entfällt

Abb.: Elisabeth Treskow, Brosche, 1963 (Köln), Gold, Granulation, Drahtbelötung, 2 weiße und 2 grau-schwarze Perlen, Foto: Günther Meyer, © Schmuckmuseum Pforzheim
Elisabeth Treskow, Brosche, 1963 (Köln), Gold, Granulation, Drahtbelötung, 2 weiße und 2 grau-schwarze Perlen, Foto: Günther Meyer, © Schmuckmuseum Pforzheim

„Ewig schön: Goldkreationen, Perlenpracht und Meisterschale"
Gespräch in der Sonderausstellung „Elisabeth Treskow - Golden Girls No.1"

Dr. Svenja Kriebel M.A

Ewig schön!? Gilt nicht eher die Veränderung als einzig Beständiges? Und Schmuck? Ist er nicht insbesondere der Mode unterworfen? „Die Treskow" (1898 – 1992) gilt als Grande Dame der Goldschmiedekunst des vergangenen Jahrhunderts: Ihre Colliers, Armreifen, Broschen und Ringe bestechen durch ein raffiniertes Arrangement der Materialien. Die ausdrucksstarken Schmuckwerke überzeugten die feine Gesellschaft.
So reichte ihr Auftraggeberkreis von den Vorständen der Firmen Krupp und RWE, über den Leiter des Folkwang-Museum bis hin zu Schauspielerinnen
wie Magda und Romy Schneider. Das war gestern - aber auch heute lösen ihre Kreationen eine ungebrochen Faszination und Begeisterung beim Publikum aus. Es ist nicht allein die Strahlkraft der Materialien, der Glanz von Edelsteinen und polierten Goldes, und auch nicht die meisterliche handwerkliche Umsetzung...Diskutieren Sie mit Ausstellungskuratorin Svenja Kriebel über die Frage unvergänglicher Schönheit und deren Auswirkung auf die Menschen.

Verbindliche Anmeldung bitte bis Mo., 01.09.2019, Mindestteilnehmerzahl:
5 Personen, Führung und ein Glas Sekt: 7,50€.

 

Dienstag, 14.05.2019, 19 Uhr

Berthe Morisot, Berthe Morisot dessinant, avec sa fille, 1889, Kaltnadel. Foto und © mpk
Berthe Morisot, Berthe Morisot dessinant, avec sa fille, 1889, Kaltnadel. Foto und © mpk

„Golden Girls im mpk"
Dr. Svenja Kriebel M.A

Wer „Girls" mit „Mädchen" übersetzt, ist an diesem Abend bei ART AFTER WORK fehl am Platz. Es geht um Mädels, wie der heutige Sprachgebrauch ebenso umgangssprachlich wie ernstgemeint tatkräftige Frauen nennt. Von Berthe Morisot bis zur Pfälzer Ikone der Keramik, Lotte Reimers, stehen an diesem Abend Frauen im Vordergrund, die Besonderes in ihrem Metier geschaffen haben. Frau zu sein war hier mitunter ein Stein im Wege. Wollte „sie" im 19. Jahrhundert die Karriere einer Malerin einschlagen, so war das „eine Katastrophe!", wie der Zeichenlehrer von Berthe und Edma Morisot ausrief. Alles Geschichte? Noch immer werden Kunstwerke von Männern deutlich höher dotiert als die ihrer Mitstreiterinnen. Auf welchen historischen Bedingungen dieses beruht, wird anhand unterschiedlicher weiblicher Positionen aus Paris, New York und Deidesheim an diesem Abend exemplarisch beleuchtet und zugleich ein Bogen von der bildenden zur angewandten Kunst geschlagen. Zur Diskussion lädt Svenja Kriebel ein.

 

Verbindliche Anmeldung bitte bis Mo., 13.05.2019, Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen, Führung und ein Glas Sekt: 7,50€.

 

Dienstag, 02.04.2019, 19 Uhr

Neil Williams, Lime Ridge, 1964, Öl auf Leinwand, Foto: Jörg Heieck, Kaiserslautern © mpk, Dauerleihgabe aus Privatbesitz
Neil Williams, Lime Ridge, 1964, Öl auf Leinwand, Foto: Jörg Heieck, Kaiserslautern © mpk, Dauerleihgabe aus Privatbesitz

Lila – über die Symbolik einer Farbe
Gespräch in der Ausstellung „Labyrinth der Farben"
Dr. Svenja Kriebel M.A

Wer mag schon Lila oder Violett? Nur Wenige zählen den Farbton zu ihrer Lieblingsfarbe. Das Gemisch aus Rot und Blau hat es in sich: Es wird provokant und spannungsgeladen empfunden. Priester tragen es, Feministinnen und Homosexuelle machten es sich zu Eigen und nicht zuletzt Schiffsegel wurden aufgrund ihrer violetten Farbe sagenhaft. Womit das alles zusammenhänge und wie Künstler den Ton gewinnbringend einsetzen ist Thema von Art after Work mit Svenja Kriebel.

 

Verbindliche Anmeldung bitte bis Mo., 01.04.2019, Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen, Führung und ein Glas Sekt: 7,50€.

 

 

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