Helmut Dirnaichner - ante mare et terras

Künstlerbücher 1979 – 2001

05. Mai 2002 - 24. Juni 2002

Die Umsetzung von Naturgegebenheiten mit authentischen Materialien wie Erden und Steine ist zentrales Thema Dirnaichners. Er versteht sein Schaffen keineswegs als bloße Nachahmung der Natur im Sinne einer realistischen Wiedergabe der gegenständlichen Realität, sondern als Transformation, als Neu-Schöpfung im doppelten Wortsinn. Am Anfang des künstlerischen Prozesses steht das Sammeln und Aufbereiten der Materialien. Sie werden zunächst grob zerkleinert, anschließend im Mörser zerstoßen bzw. zerrieben und in jeweils unterschiedlicher Konzentration im Wasser vermischt und gelöst, wobei die Zellulose als Bindemittel wirkt. Aus dieser Masse schöpft Dirnaichner die einzelnen Buchseiten. Die Farben sind ausschließlich natürliche Materie mit immenser Leuchtkraft und Intensität.

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