Norbert Kricke und Emil Schumacher - Über Materie in die Unendlichkeit

04. Juli 2015 - 01. November 2015

Eröffnung: Freitag, 03.07.2015, 19 Uhr

Zwei wegweisende Positionen in der deutschen Kunst nach 1945 werden in einer spannungsreichen Präsentation gegenüber gestellt. Norbert Kricke (1922–1984) gehört zu den wichtigsten Plastikern der Nachkriegszeit. Mit seinem Konzept der „Raumplastik” lässt er seine entmaterialisierten, aus gebogenen Metallstäben bestehenden Werke als Bewegungsabläufe in den Raum greifen. Für den Maler Emil Schumacher (1912–1999), Hauptvertreter des Informel, stehen Materie und Farbe in ihrer haptischen Qualität im Zentrum der Auseinandersetzung, wenngleich ihn die Raumfrage ebenso beschäftigte. In seinen großformatigen Materialbildern manifestiert sich eine für ihn unverzichtbare greifbare Realität.

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