Hanns Schimansky - Umprägung des Augenblicks

Zeichnungen und Faltungen

08. Mai 2021 - 08. August 2021

Hanns Schimansky, gelbe Faltung, o.T., 2019, Faltung, Tusche, Gouache, 52 x 56 cm, Privatbesitz, Foto: Eric Tschernow, © Hanns Schimansky

Eröffnung: Freitag, 07. Mai, 19 Uhr

Hanns Schimansky (geb. 1949 in Bitterfeld) ist schon heute ein Klassiker der zeitgenössischen Zeichnung. In höchster Konsequenz und Qualität fokussiert er sich seit mehr als vier Jahrzehnten fast ausschließlich auf diese Technik. Entstanden ist ein unverwechselbares Bilduniversum, das durch andauernden Schöpfungsprozesse, neue Werkgruppen und Konzepte stetig bereichert wird. Es fällt nicht leicht, die Zeichnungen von Hanns Schimansky einem bestimmten Stil zuzuordnen. Mit ihren feinen grafischen Strukturen, Rhythmen, ihren teilweise konkreten Mustern entziehen sich vielmehr einer präzisen Festlegung. Sie lassen Gegenständlichkeit oft im Zustand der Andeutung und erforschen immer wieder aufs Neue die pure Ästhetik der Linie, die Wirkung von farbigen Flächen, auch von teils großformatigen Papier-Faltungen, die eine wichtige Facette im Werk von Schimansky bilden.

Nun werden der Künstler und sein Werk in Form einer großen Einzelausstellung erstmals in der Graphischen Sammlung des Museums Pfalzgalerie zu Gast sein. Die umfangreiche Schau „Umprägung des Augenblicks", die neben jüngeren Arbeiten auch Dialoge mit älteren Positionen öffnet, entstand in enger Zusammenarbeit mit Hanns Schimansky und wird die Faszination der gezeichneten und gefalteten Linie erlebbar machen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Vorwort von Britta E. Buhlmann und einem Essay von Sören Fischer, dem Kurator der Sonderausstellung.

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