Auf den Punkt gebracht - 15 Minuten Kunst

Mittwoch, 22.01.2020, 12.30 Uhr

Erste Pinselzeichnungen im Foyer des mpk - der Anfang für eine monumental angelegte Wandzeichnung, Foto und © mpk
Erste Pinselzeichnungen im Foyer des mpk - der Anfang für eine monumental angelegte Wandzeichnung, Foto und © mpk

SONDER-Auf den Punkt gebracht
„Wandzeichnung im Prozess, Mini-Preview zur Ausstellung 
Julia Steiner – Am Saum des Raumes"
mit Künstlerin Julia Steiner und Kuratorin Dr. Svenja Kriebel M.A.

Noch vor Ausstellungseröffnung mitten im Prozess einer Monumental-Malerei die ausführende Künstlerin zu sprechen, ist ein besonderes Privileg. Besonders deshalb, da die Vorbereitungen zur Ausstellung „Am Saum des Raumes" zu diesem Zeitpunkt auf Hochtouren laufen. Die Anspannung ist groß, denn unmittelbar auf sechs Meter hohe Wände und in dieser schwindelerregenden Höhe auf die Decke gesetzte Raumzeichnung müssen noch fertiggestellt werden. Das mpk hat bislang zur stillen Beobachtung eingeladen, wer nun Fragen an die Künstlerin stellen möchte, ist am 22. Januar von 12:30 bis 13 Uhr herzlich eingeladen.

Der Eintritt ist frei.



Ankündigungen

Mittwoch, 05.02.2020, 12.30 Uhr

Daniel Wohlgemuth, Wiesen-Waldtal bei Pirmasens, 1921, Farbkreiden/Bütten, Graphische Sammlung, mpk, Foto und © mpk
Daniel Wohlgemuth, Wiesen-Waldtal bei Pirmasens, 1921, Farbkreiden/Bütten, Graphische Sammlung, mpk, Foto und © mpk

Auf den Punkt gebracht
„Metaphysische Landschaft von Daniel Wohlgemuth"
In der Sonderausstellung „Purrmann, Waldschmidt & Co.“
mit Kuratorin Dr. Annette Reich

Der 1876 in Albisheim geborene Künstler Daniel Wohlgemuth hat den Begriff der „metaphysischen Landschaft" für einige seiner Zeichnungen selbst verwendet. Damit begreift er Natur als etwas jenseits des sinnlich Erkennbaren. Wald, Wiese, Himmel und Wolken bezeichnet Wohlgemuth als „Allmacht und Wunder",
die er in auffallender Reduktion der Formen und Farben zum Ausdruck bringt. Hinzu kommen ein Licht- und Schattenspiel, das ein intensives Naturerlebnis spürbar werden lässt. Expressiv und dynamisch fügen sich gegenläufige Linienformationen zu einem emotional aufgeladenen Gesamtbild. Die Kuratorin Dr. Annette Reich stellt den Künstler und seine Naturauffassung in 15 Minuten komprimiert vor.

Der Eintritt ist frei.



Vergangene Ausgaben

Mittwoch, 15.01.2020, 12.30 Uhr

Ludwig Waldschmidt, Landschaft mit Kiefern, 1927, Öl auf Leinwand, 66 x 76 cm, Gemäldesammlung mpk, Foto: Gunther Balzer © mpk
Abb.: Ludwig Waldschmidt, Landschaft mit Kiefern, 1927, Öl auf Leinwand, 66 x 76 cm, Gemäldesammlung mpk, Foto: Gunther Balzer © mpk

Auf den Punkt gebracht
In der Sonderausstellung „Purrmann, Waldschmidt & Co.“
„Ludwig Waldschmidt – Natur im Bild"
Mit Kuratorin Dr. Annette Reich

Der Kaiserslauterer Künstler Ludwig Waldschmidt – er ist weitgehend Autodidakt – gehört seinem Geburtsjahr 1886 zufolge zur Generation der deutschen Expressionisten. Den Stationen München und Frankfurt am Main folgte 1926 die Übersiedelung nach Berlin-Charlottenburg. Neben der Darstellung der Arbeitswelt, die seit den 1920er-Jahren ein zentrales Thema in seinem Schaffen einnimmt, und dem Bereich des Sports, ist es die Landschaft, der sich Waldschmidt künstlerisch widmet. In der Ausstellung wird sein abstrahiertes Motiv der Kiefernwälder um Kaiserslautern in den Fokus gerückt, das er pointiert in farbintensiver Malerei und
ausdrucksstarker Graphik umgesetzt hat.

Der Eintritt ist frei.



Mittwoch, 20.11.2019, 12.30 Uhr

August Macke, Elisabeth am Schreibtisch, 1911, Öl auf Pappe, Ständige Sammlung, Inv. Nr.: PFG 51/3 Foto und © mpk
August Macke, Elisabeth am Schreibtisch, 1911, Öl auf Pappe, Ständige Sammlung, Inv. Nr.: PFG 51/3 Foto und © mpk

Auf den Punkt gebracht – 15 Minuten Kunst
In der Ständigen Sammlung

„August Macke, Elisabeth am Schreibtisch, 1911“
Jacqueline Rhein M.A.

Die verwendeten, ungetrübten Farben betonen nicht nur die ruhige Ausstrahlung des Bildes, sondern laden die Betrachter zum Verweilen ein.
Was mag Elisabeth, die dargestellte Ehefrau des Künstlers August Macke
(1887-1914), beim Lesen gedacht haben? Weiht sie den Betrachter ein oder bleibt es ihr Geheimnis? In der prägnanten Kurzführung zur Mittagszeit, entdecken Interessierte die Hintergründe dieses wunderbaren Porträts.
August Macke, ein bedeutender Vertreter des Expressionismus, starb mit 27 Jahren während des Ersten Weltkrieges in Frankreich (Perthes-lès-Hurlus, Champagne).

Der Eintritt ist frei.



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