Auf den Punkt gebracht - 15 Minuten Kunst

Mittwoch, 21.08.2019, 12.30 Uhr

Hermann Scherer, Das kleine Mädchen, 1924/25, Foto: www.lumenphoto.de; © mpk
Hermann Scherer, Das kleine Mädchen, 1924/25, Foto: www.lumenphoto.de; © mpk

Auf den Punkt gebracht
Hermann Scherer, Das kleine Mädchen, 1924/25
Jacqueline Rhein M.A.

Mit starrem Blick begegnet das kleine Mädchen aus Holz dem Betrachter. Ebenso interessant wie der unergründliche Gesichtsausdruck der Figur, ist der Künstler, der dieses Werk geschaffen hat. Hermann Scherer (1893 – 1927) beschritt seinen beruflichen Weg vom Steinmetz zum expressionistischen Künstler. Aber wie ist ausgerechnet ein Steinmetz auf das Material Holz gekommen? Und welche Rolle spielt dabei Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938)? Diese und weitere Fragen werden in der 15-minütigen Kunstpause auf den Punkt gebracht.

 



Mittwoch, 07.08.2019, 12.30 Uhr

Ossip Zadkine, Mütterliche Zärtlichkeit, 1967, Foto mpk; © VG-Bildkunst, Bonn 2019
Käthe Ossip Zadkine, Mütterliche Zärtlichkeit, 1967, Foto mpk; © VG-Bildkunst, Bonn

Auf den Punkt gebracht
Ossip Zadkine, Mütterliche Zärtlichkeit, 1967
Jacqueline Rhein M.A.

Ob als Göttin, als Heilige oder Bürgerliche - die Darstellung einer Mutter mit ihrem Kind hat in der Kunst viele Formen. Zudem ist es ein in allen Gattungen auftretendes, altes, aber immer wiederkehrendes Thema, dem sich Ossip Zadkine (1890 – 1967) mit seiner Bronzeskulptur zuwendet. Ebenso spannend und tiefgründig wie das Thema, ist die Skulptur selbst. In der 15-minütigen Kunstpause können die Besucher mehr über den Künstler, das Mutter-Kind Motiv und die „Mütterliche Zärtlichkeit“ erfahren.

 



Vergangene Ausgaben

Mittwoch, 17.07.2019, 12.30 Uhr

Käthe Kollwitz, Pietà 1937, Bronze, 38 x 27 x 40 cm, Foto und © mpk
Käthe Kollwitz, Pietà 1937, Bronze, 38 x 27 x 40 cm, Foto und © mpk

Auf den Punkt gebracht
Käthe Kollwitz, Pietà, 1937
Jacqueline Rhein M.A.

In der Sammlung des mpk hebt sich eine kleine, dunkle Skulptur
vom weißen Galeriesockel ab – die Pietà von Käthe Kollwitz
(1867-1945). Im Besitz des Museums befinden sich neben diesem Werk auch mehrere Grafiken dieser herausragenden Künstlerin des 20. Jahrhunderts. Was verbirgt sich hinter dem Wort Pietà? Und in welchem Bezug stehen der Begriff und die Skulptur zueinander? In der 15-minütigen Kunstpause können die Besucher mehr erfahren.

 



Mittwoch, 03.07.2019, 12.30 Uhr

Deutscher Fußballmeister 1998 – 1. FC Kaiserslautern, Meisterschale des Deutschen Fußballbundes, Entwurf: Elisabeth Treskow, Ausführung: Studierende der Gold-und Silberschmiedeklasse der Kölner Werkschulen
Deutscher Fußballmeister 1998 – 1. FC Kaiserslautern, Meisterschale des Deutschen Fußballbundes, Entwurf: Elisabeth Treskow, Ausführung: Studierende der Gold-und Silberschmiedeklasse der Kölner Werkschulen

Auf den Punkt gebracht
Die MEISTERSCHALE des DFB,
Dr. Svenja Kriebel M.A.

Die Meisterschale, welche dem Gewinner der deutschen Fußballmeisterschaft seit 1949 verliehen wird, ist die Krönung des Erfolgs eines jeden Erstligisten. So wird jährlich die Übergabe dieses berühmten Wanderpokals von tausenden Fans gefeiert. Nur die beste Bundesliga-Mannschaft hat das Glück die Ehrenschale des Deutschen Fußball-Bundes am Ende der Saison in Händen halten zu können. Doch woher kommt die Meisterschale und wie kam es zu ihrer Einführung? Wer hat den deutschen Meisterschaftspokal geschaffen?

 

Diese Fragen und viele mehr werden in knapp 15 Minuten auf den Punkt gebracht.



Mittwoch, 05.06.2019, 12.30 Uhr

Abb.: Max Slevogt, Einfahrt in den Hafen von Syrakus, 1914,  Öl/Lw., 73 x 95,5 cm, BStGS, Fotograf: A. Kusch, mpk ©mpk
Max Slevogt, Einfahrt in den Hafen von Syrakus, 1914, Öl/Lw., 73 x 95,5 cm, BStGS, Fotograf: A. Kusch, mpk ©mpk

Auf den Punkt gebracht
„Max Slevogt“
Dr. Heinz Höfchen 

„Das Auge ist kein Instrument,  kein Spiegel – es ist eine lebendige Weiterleitung in unserem Organismus“, so Max Slevogt 1928. Und wie er diese lebendige Weiterleitung  zu nutzen weiß! Slevogt ist ein Meister darin mit unserer Wahrnehmung  zu spielen und sie geschickt für die Wirkung seiner Gemälde und Zeichnungen einzusetzen. Er lenkt unseren Blick, ohne dass wir es merken. Somit wird die Aussage seiner Landschaften und seiner Porträts zuerst gefühlt und im Anschluss bewusst gesehen. Allesamt malerische Kniffe, die diesen herausragenden Maler des deutschen Impressionismus zu den besten seiner Zunft macht. Wie, wird in knapp 15 Minuten Kunst auf den Punkt gebracht.



Mittwoch, 22.05.2019, 12.30 Uhr

Hans Dahlem, Flammende Landschaft, 1974. Foto Jörg Heieck, Kaiserslautern © mpk
Hans Dahlem, Flammende Landschaft, 1974. Foto Jörg Heieck, Kaiserslautern © mpk

In der Ausstellung „Labyrinth der Farben“
Hans Dahlem, Flammende Landschaft, 1974
Andrea Löschnig M.A.

Der Maler Hans Dahlem (1928 Blieskastel – 2006 Saarbrücken), der seine künstlerische Grundausbildung in Saarbrücken erhielt, vervollständigte sein Studium der Malerei durch mehrere Stipendien in Frankreich, bevor er sich in der Hauptstadt des Saarlandes niederließ.  Seine bildkünstlerische Aufgabe sah er darin, eine geistige, irrationale Welt der sichtbaren gegenüberzustellen. In dem Bild „Flammende Landschaft“ verwandelt er die Bildfläche in ein kleinteiliges und viel bewegtes Formen- und Farbenspiel.


 



Mittwoch, 08.05.2019, 12.30 Uhr

Robert Schad, Zeichnung, 2001. Foto: Gunther Balzer © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Robert Schad, Zeichnung, 2001. Foto: Gunther Balzer © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

In der Ausstellung „Labyrinth der Farben“
Black and White
Sabrina Wilkin M.A.

Schwarz und Weiß gehören zu den „unbunten“ Farben. Johann Wolfgang von Goethe beschrieb sie als  Gegenpole aus Licht und Finsternis, zwischen denen alle bunten Farben ihren Platz haben. Intensive Forschungen zum Licht und den Lichtfarben stellte später der Physiker Isaac Newton an. Er fand heraus, dass weißes Licht in seine Spektralfarben – die Regenbogenfarben – aufgebrochen werden kann. Wie Schwarz und Weiß – sowohl als Körperfarbe als auch als Lichtfarbe – von Künstlern genutzt werden, betrachten wir gemeinsam innerhalb der 15 Minuten Kurzführung.

 

 



Mittwoch, 17.04.2019, 12.30 Uhr

Heike Negenborn, Net-Scape 9, Entwurf, 2019, Acryl und Mischtechnik auf Leinwand. Foto und © Künstlerin
Heike Negenborn, Net-Scape 9, Entwurf, 2019, Acryl und Mischtechnik auf Leinwand. Foto und © Künstlerin

„Neues aus der zeitgenössischen Malerei“ (Eintritt frei)
Gespräch in der Ausstellung „Pfalzpreis"
Jessica Neugebauer M.A.

Der Pfalzpreis für Malerei wurde im letzten Jahr den beiden Künstlerinnen Heike Negenborn (*1964/Hauptpreis) und Maria Trezinski (*1994/Nachwuchspreis) verliehen. Sie bedienen sich dem Medium der Malerei auf unterschiedliche Art: Trezinski im klassischen Sinn mit Ölfarbe auf Leinwand, Negenborn eher auf ungewöhnliche Weise. Beide Künstlerinnen behandeln dabei das gleiche Thema: die Natur. In knappen 15 Minuten widmet sich die  Führung in der Mittagspause den unterschiedlichen Techniken wie auch den Bildthemen der beiden zeitgenössischen Malerinnen.

 



Donnerstag, 11.04.2019, 12.30 Uhr

Theodor Pixis, Bildnis Hofrat Joseph Benzino, 1881, Öl auf Leinwand, Foto und © mpk
Theodor Pixis, Bildnis Hofrat Joseph Benzino, 1881, Öl auf Leinwand, Foto und © mpk

Sondertermin:
anlässlich Joseph Benzinos 200. Geburtstag
Dr. Annette Reich


Zum 200. Geburtstag des Hofrats Joseph Benzino, von welchem das mpk 1903 durch eine großzügige Schenkung dessen umfangreiche Gemäldesammlung erhalten hat, widmet sich Dr. Annette Reich, Sammlungsleiterin der Gemälde im mpk, dem Sammler in einer Sonderkunstpause.
Eine vertiefende Führung zu den Kunstwerken, die heute im Museum in der Dauerausstellung zu sehen sind, findet unter der Leitung von Fabian Knöbl am Sonntag, 14.04., um 11 Uhr statt.

 

 



Mittwoch, 03.04.2019, 12.30 Uhr

Ines von Ketelhodt, Farbwechsel Grün, 2011, bedruckter Halbgewebeband mit Polymerklischees, Foto und © Ines von Ketelhodt
Ines von Ketelhodt, Farbwechsel Grün, 2011, bedruckter Halbgewebeband mit Polymerklischees, Foto und © Ines von Ketelhodt

„Die Farbe Grün in der (Buch-)Kunst“ (Eintritt frei)
Gespräch in der Ausstellung „Labyrinth der Farben“
Sabrina Wilkin M.A.

Wer an Grün denkt, denkt an Natur. Eine Farbe, unmittelbar mit dem Leben verbunden. Ohne Flora gäbe es keine Atmosphäre wie wir sie kennen, kein menschliches Leben. Es verwundert also nicht, dass sich das so bedeutende Grün häufig in der Kunst findet. So auch bei dem Künstlerbuch der Frankfurterin Ines von Ketelhodt.

Wie sie das Grün einsetzt und wie ihr Werk im kunsthistorischen Kontext einzuordnen ist, ist Thema der Kurzführung.

 



Mittwoch, 20.03.2019, 12.30 Uhr

Turi Simeti, Un ovale grigio, 1981. Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern © Archivio Turi Simeti
Turi Simeti, Un ovale grigio, 1981. Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern © Archivio Turi Simeti

„Grau“ (Eintritt frei)
Gespräch in der Ausstellung „Zwischen Schwarz und Weiß“
Jessica Neugebauer M.A.

Für Johann Wolfgang von Goethe bilden Schwarz und Weiß Gegenpole aus Licht und Finsternis, zwischen denen alle bunten Farben liegen. Dabei ist er der Auffassung, dass sich im Grau alle Farben auflösen. Johannes Itten beschreibt später das Grau – die Mischung aus Schwarz und Weiß oder das, was zwischen ihnen liegt – als eine charakterlose, indifferente Nichtfarbe, die sehr leicht durch Ton- und Farbkontraste zu beeinflussen sei. Durch seinen neutralen, gebrochenen Charakter wirke Grau langweilig oder gar karg bis bedrückend. Nichts desto trotz erprobten im Laufe der Zeit viele Künstler die Reize und besonderen Qualitäten der unbunten Farben. Innerhalb der 15 Minuten kurzen Kunstpause betrachten wir fokussiert die grauen Werke und schauen weshalb die Künstler sich für diese unbunte Farbe entschieden haben.

 



Mittwoch, 06.03.2019, 12.30 Uhr

Abb.: Beckenschlägerschüssel, Nürnberg, 16. Jahrhundert, Messing. Foto und © mpk
Abb.: Beckenschlägerschüssel, Nürnberg, 16. Jahrhundert, Messing. Foto und © mpk

„Beckenschlägerschüssel aus dem 16. Jh.“ (Eintritt frei)
Gespräch in der Sammlung
Dr. Svenja Kriebel M.A.

Ursprünglich Ende des 19. Jahrhunderts als Gewerbemuseums gegründet, besitzt das mpk herausragende Stücke in seiner Kunsthandwerklichen Sammlung. Eine Beckenschlägerschüssel gehört zum so genannten „alten Bestand“, d.h. sie gehört schon seit der Gründungzeit zur Sammlung des Museums.

Die Verwendung dieser Schüssel scheint vielfältig. Man nimmt an, dass sie als Taufbecken, Wandschmuck oder Handwaschbecken zum Einsatz kam. Das Exemplar des mpk zeigt ein beliebtes,  aus dem Alten Testament stammendes Motiv „Josua und Kaleb mit Traube“. Welche Zusammenhänge hinter dieser Art jahrhundertealter Sammlungsobjekte stecken, dazu mehr in 15 Minuten Kunst mit Dr. Svenja Kriebel

 


Abb.: Hans Kellner (1553 - 1609), Jungfrauenbecher, Nürnberg, 1593/1602, Silber, gegossen, getrieben, ziseliert, punziert, vergoldet, kalt bemalt. Foto und © mpk
Abb.: Hans Kellner (1553 - 1609), Jungfrauenbecher, Nürnberg, 1593/1602, Silber, gegossen, getrieben, ziseliert, punziert, vergoldet, kalt bemalt. Foto und © mpk

Mittwoch, 20.02.2019, 12.30 Uhr

„Nürnberger Goldschmiedekunst des ausgehenden 16. Jahrhunderts“ (Eintiritt frei)
Dr. Svenja Kriebel M.A.

Die handwerkliche Präzision der Goldschmiedearbeit erstaunt bis heute. Wie ist es möglich, Silberblech so dünn auszuarbeiten ohne dass ein einziger Riss entsteht? Hans Kellner (1553-1609) gehört neben Hans Pezolt (1551-1633) und Christoph Jamnitzer (1563-1618) zu den bedeutendsten Nürnberger Goldschmieden der Zeit um 1600. Er wurde 1582 in Nürnberg als Meister in das Goldschmiedehandwerk aufgenommen. Weltweit gibt es von ihm gerade mal 20 Stücke. Neben dem Grünen Gewölbe zu Dresden oder dem Bayerischen Nationalmuseum in München besitzt auch das mpk  eine seiner der  plastisch äußerst qualitätvollen Arbeiten. Was sie ausmacht? Dazu mehr mit Dr. Svenja Kriebel in 15 Minuten Kunst.

 

 



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