Auf den Punkt gebracht - 15 Minuten Kunst

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Mittwoch, 04.03.2020, 12.30 Uhr

Hermann Scherer, Das kleine Mädchen, 1924/25, Foto: www.lumenphoto.de; © mpk
Hermann Scherer, Das kleine Mädchen, 1924/25, Foto: www.lumenphoto.de; © mpk

Auf den Punkt gebracht
Hermann Scherer, Das kleine Mädchen, 1924/25
Jacqueline Rhein M.A.

Mit starrem Blick begegnet das kleine Mädchen aus Holz dem Betrachter. Ebenso interessant wie der unergründliche Gesichtsausdruck der Figur, ist der Künstler, der dieses Werk geschaffen hat. Hermann Scherer (1893 – 1927) beschritt seinen beruflichen Weg vom Steinmetz zum expressionistischen Künstler. Aber wie ist ausgerechnet ein Steinmetz auf das Material Holz gekommen? Und
welche Rolle spielt dabei Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938)? Diese und weitere Fragen werden in der 15-minütigen Kunstpause auf den Punkt gebracht.

Der Eintritt ist frei.



Mittwoch, 19.02.2019, 12.30 Uhr

Detailaufnahme des Schildes neben dem Eingang des mpk, Foto und © MS
Detailaufnahme des Schildes neben dem Eingang des mpk, Foto und © MS

Auf den Punkt gebracht
In der Ständigen Sammlung
„Gerhard Altenbourg – Neuzugang in der Graphischen Sammlung"
mit Dr. Sören Fischer

 

Gerhard Altenbourg (1926–1989) zählt zu den wichtigsten deutschsprachigen Druckgrafikern und Zeichnern des 20. Jahrhunderts. Obwohl er aufgrund seiner eigenwilligen, unkonformistischen Bildauffassung sehr lange auf eine offizielle Anerkennung von Seite der DDR-Führung warten musste, war der Künstler, der im thüringischen Altenburg arbeitete, bereits zu Lebzeiten weit über die DDR hinaus bekannt und geschätzt. Altenbourg hat ein eigenes Bild-Universum hinterlassen, das Fantastik, Mythen, Lyrik und Bild-Poesie auf einzigartige Weise zu verbinden wusste und das heute maßgeblich von den großen graphischen Kabinetten in Altenburg, Berlin und Dresden gepflegt wird. Jüngst gelangte durch eine Schenkung die Künstlerkassette „Altenbourg in Clara Mosch“ in die Graphische Sammlung des mpk. Dieser kostbare Neuzugang soll vorgestellt werden.

Der Eintritt ist frei.

 



Mittwoch, 05.02.2020, 12.30 Uhr

Daniel Wohlgemuth, Wiesen-Waldtal bei Pirmasens, 1921, Farbkreiden/Bütten, Graphische Sammlung, mpk, Foto und © mpk
Daniel Wohlgemuth, Wiesen-Waldtal bei Pirmasens, 1921, Farbkreiden/Bütten, Graphische Sammlung, mpk, Foto und © mpk

Auf den Punkt gebracht
In der Sonderausstellung „Purrmann, Waldschmidt & Co.“
„Metaphysische Landschaft von Daniel Wohlgemuth"
mit Kuratorin Dr. Annette Reich

Der 1876 in Albisheim geborene Künstler Daniel Wohlgemuth hat den Begriff der „metaphysischen Landschaft" für einige seiner Zeichnungen selbst verwendet. Damit begreift er Natur als etwas jenseits des sinnlich Erkennbaren. Wald, Wiese, Himmel und Wolken bezeichnet Wohlgemuth als „Allmacht und Wunder",
die er in auffallender Reduktion der Formen und Farben zum Ausdruck bringt. Hinzu kommen ein Licht- und Schattenspiel, das ein intensives Naturerlebnis spürbar werden lässt. Expressiv und dynamisch fügen sich gegenläufige Linienformationen zu einem emotional aufgeladenen Gesamtbild. Die Kuratorin Dr. Annette Reich stellt den Künstler und seine Naturauffassung in 15 Minuten komprimiert vor.

Der Eintritt ist frei.



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