Gespräche

Englische Führung: Sonntag, 22.09.2019, 15 Uhr

Franz von Stuck, Spielende Faune, 1898. Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern © mpk
Franz von Stuck, Spielende Faune, 1898. Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern © mpk


Englische Führung
in der Ständigen Sammlung
„Franz von Stuck, Miller´s son and Painter"

Dr. Claudia Gross

Without a doubt Franz von Stuck was successful from an early age. He was only 26 years old when he won a gold medal for his painting "The guardian of paradise". In 1892, he belonged to the founding members of the Munich Secession. He became a professor at the Academy of fine arts, married, and started laying the foundation for his grand home, the Villa Stuck in Munich. The three artworks owned by the Museum Pfalzgalerie are excellent examples of the artist's life and work.

Dienstag, 10.09.2019, 18 Uhr

François Morellet, Lamentable, 2006, Neonröhren, Foto: A. Kusch, mpk, © VG-Bildkunst, Bonn 2019
François Morellet, Lamentable, 2006, Neonröhren, Foto: A. Kusch, mpk, © VG-Bildkunst, Bonn 2019

Gespräch in der Ständigen Sammlung 
„Objektkunst"
Dr. Claudia Gross

In der Objektkunst tritt an die Stelle einer Abbildung des Gegenstandes der Gegenstand selbst. Alltagsgegenstände oder natürliche Fundobjekte werden zum Kunstwerk erklärt. Eine Kombination von mehreren Gegenständen wird auch als Assemblage bezeichnet. In der ständigen Ausstellung des Museum Pfalzgalerie sind Beispiele dieser Kunstform zu finden. Um uns der Idee dahinter anzunähern, betrachten wir unter anderem Werke von Hans Arp, Frank Stella und François Morellet.

Vergangene Ausgaben

Dienstag, 27.08.2019, 18 Uhr

Eva Jospin, Panorama, 2019, Karton, Holz, 4 Teile, 89 x 630 x 28 cm, Courtesy Galerie Suzanne Tarasieve, Foto: Benoît Fougeirol, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Eva Jospin, Panorama, 2019, Karton, Holz, 4 Teile, 89 x 630 x 28 cm, Courtesy Galerie Suzanne Tarasieve, Foto: Benoît Fougeirol, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019


Gespräch in der Ausstellung „Eva Jospin - Wald(t)räume"
„Sehnsuchtsort Wald"
mit Kuratorin Dr. Annette Reich

Ein wiederkehrendes Motiv mit dem sich Eva Jospin
(* 1975 in Paris) immer wieder eingehend auseinandersetzt, ist der Wald. Als Sehnsuchtsort dient er gleichsam als Schutzraum, als Ort der Erholung, des Rückzugs vom Treiben der Welt.
Er ist Inbegriff der Natur sowie Ausdruck und Teil der zivilisierten Welt, der Kultur. Stämme, Äste und Zweige in extremer Dichte aus Karton geformt, sind in Jospins Werken kompositorisch so angeordnet, dass Raumtiefe entsteht.
Den über 2 mhohen, vertikal aufragenden „Waldreliefs" und einem beispielsweise über 6 m breiten „Waldpanorama" wohnen ein eigener Zauber inne. Rätselhaft und nahezu magisch muten diese durch Licht und Schatten modellierte Naturausschnitte an. Zugleich vermögen sie in ihrer Morbidität eine poetische Aura zuentfalten.

Dienstag, 25.08.2019, 11 Uhr

Eva Jospin, Forêt, 2012, Detail, Foto: Atelier Eva Jospin, Paris, © VG Bild-Kunst, Bonn, 2019
Eva Jospin, Forêt, 2012, Detail, Foto: Atelier Eva Jospin, Paris, © VG Bild-Kunst, Bonn, 2019


Gespräch in der Ausstellung „Eva Jospin - Wald(t)räume" 
„Zwischenräume - Geheimnisvolle Finsternis
"
Dr. Claudia Gross

Die aus Wellpappe geschnittenen Reliefs von Eva Jospin geben Ausschnitte der Natur wieder, wie sie die Künstlerin versteht. Hier begegnen uns Baumstämme und Äste, dicht an dicht – gibt es ein Durchkommen für Mensch oder Tier? Wo befindet
sich der Lebensraum: Im Baum selbst, den Hohlräumen unter der Rinde oder zwischenden Einzelelementen, in den schmalen Räumen, die dem Naturausschnitt Spannung verleihen; wo sich der Blick in der Finsternis verliert und jeder und jede mit den eigenen Gedanken konfrontiert wird.

Dienstag, 18.08.2019, 11 Uhr

Erich Heckel, Nordküste der Flensburger Außenförde, 1914, Foto und © mpk
Erich Heckel, Nordküste der Flensburger Außenförde, 1914, Foto und © mpk

„Sommerfeeling"
Gespräch in der Ständigen Sammlung
Dr. Claudia Gross

Wenn der Wind heiß über die Haut streicht und sich die Luftmassen mit einem lauten Donner begegnen, dann haben wir Hochsommer! Sonne, Sand und Meer lieben die einen, Berge, Seen und Wälder die anderen. Das Museum Pfalzgalerie bietet kühle Räume mit wunderbaren Meerblicken und traumhaften Urlaubsbildern.Warum wirken manche Gemälde kühl und andere strahlen Wärme aus? Auf der Suche nach atmosphärisch schönen Sommergemälden laden wir zu einem Rundgang durch die Sammlung ein.

Dienstag, 06.08.2019, 18 Uhr

Johann Heinrich Roos, Kinderbildnis der Liselotte von der Pfalz mit einer Spielgefährtin, um 1664, Öl auf Leinwand, mpk, Gemäldesammlung, Foto und © mpk
Johann Heinrich Roos, Kinderbildnis der Liselotte von der Pfalz mit einer Spielgefährtin, um 1664, Öl auf Leinwand, mpk, Gemäldesammlung, Foto und © mpk

Highlights im mpk"
Gespräch in der Ständigen Sammlung
Dr. Heinz Höfchen

Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern besitzt bedeutende Sammlungen an Malerei, Plastik und Graphik des 19. bis 21. Jahrhunderts sowie kunsthandwerkliche Bestände des 16. bis 18. Jahrhunderts. Sammlungsschwerpunkte sind die Münchner Malerei des 19. Jahrhunderts von Romantik bis Realismus, die Malerei des deutschen Impressionismus und Expressionismus, die Kunst nach 1945 sowie Tendenzen der unmittelbaren Gegenwart. Der Bogen der Exponate in der ständigen Sammlung spannt sich von spätmittelalterliche Plastik bis zu neuester Kunst. Bei dem Rundgang mit Dr. Heinz Höfchen werden herausragende Arbeiten präsentiert und besprochen: Chronologisch setzt die Führung ein mit Werken des pfälzischen Barockmalers Johann Heinrich Roos und endet mit zeitgenössischer amerikanischer Kunst von Frank Stella und Sam Francis.