Gespräche

Aktuelle Termine

Donnerstag, 26.12.2019, 15 Uhr

Hans Arp, Chartres, 1949, Foto: mpk, © VG-Bildkunst, Bonn 2019
Hans Arp, Chartres, 1949, Foto: mpk, © VG-Bildkunst, Bonn 2019

Führung am Feiertag
„Weiß und Schwarz – unbunte Farben in der Malerei"
In der Ständigen Sammlung 
Dr. Claudia Groß

Der Verzicht auf die Komplexität von Farbe kann befreiend wirken und das Experimentieren mit Form, Material und Symbolik fördern. Schwarz lässt den optischen Eindruck besonderer Tiefe entstehen. Als dunkelste Farbe weckt es in uns ein Gefühl von Angst, während Weiß sehr hell, aber auch steril und kühl wirkt. Die beiden Pole Schwarz und Weiß charakterisieren auch das Porträt des Hofrat Benzino, von Theodor Pixis. Ein verbindendes Grau nutzt Hans Arp in seiner Collage „Chatres", 1949, um die Einzelelemente seines Werkes zusammenzubinden.

Ankündigungen

Sonntag, 12.01.2020, 11 Uhr

Eva Jospin, Panorama, 2019, Karton, Holz, 4 Teile, 89 x 630 x 28 cm, Courtesy Galerie Suzanne Tarasieve, Foto: Benoit Fougeirol, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Eva Jospin, Panorama, 2019, Karton, Holz, 4 Teile, 89 x 630 x 28 cm, Courtesy Galerie Suzanne Tarasieve, Foto: Benoit Fougeirol, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

In der Sonderausstellung „Eva Jospin - Wald(t)räume"
„Finaler Rundgang"
mit Kuratorin Dr. Annette Reich

Das mpk zeigte in einer umfassenden Präsentation großformatige Wandreliefs, Skulpturen, Zeichnungen und Rollbilder von Eva Jospin aus den Jahren 2013 bis 2019. Die Kunstwerke sind unter anderem dem Thema „Wald" gewidmet. Er ist Inbegriff der Natur sowie Ausdruck und Teil der zivilisierten Welt, der Kultur. Ein Rundgang mit Kuratorin Dr. Annette Reich bietet letztmals die Gelegenheit, sich Zeit zu nehmen, um die mit Geduld und Sorgfalt ausgeführten Kunstwerke aus Wellpappe auf sich wirken zu lassen. Rätselhaft und nahezu magisch muten die durch Licht und Schatten modellierten Naturausschnitte an. Zugleich vermögen sie in ihrer Morbidität eine poetische Aura zu entfalten. Welchen Wert messen wir heute dem Wald zu? Welche Funktionen besitzt er für uns heute? Diese und andere Fragen laden zum Gespräch ein

https://www.bildkunst.de

Dienstag, 19.01.2020, 18 Uhr

Abb.: Antoine-Louis Barye, Aufgerichtete Bär, 1833, Foto und © mpk
Abb.: Antoine-Louis Barye, Aufgerichtete Bär, 1833, Foto und © mpk

In der Ständigen Sammlung
„Lebendeige Wesen"
Yolanda Guastaferro

Der „Aufgerichtete Bär", 1833, von Antoine-Louis Barye entfaltet trotz seiner geringen Größe eine beeindruckende Wirkung. Die ungewohnte Haltung für einen Bären wird meisterhaft eingefangen: das zottelige Fell, die darunterliegende Muskeln, der leicht schwankende Körper. Einfühlen in das Wesen eines Tieres – das gelingt auch Philipp Harth bei der Bronzeskulptur „Schreitender Tiger", 1935. Die vereinfachte Form fängt gekonnt die eindrucksvolle Kraft des Raubtieres ein. Wie lebendig wirken im Vergleich dazu die menschlichen Figuren von Jules Desbois und Walter Moroder?

 

Dienstag, 21.01.2020, 18 Uhr

Johann Heinrich Roos: Liselotte von der Pfalz mit Spielgefährtin, 1663/64, Foto und © mpk
Johann Heinrich Roos: Liselotte von der Pfalz mit Spielgefährtin, 1663/64, Foto und © mpk

In der Ständigen Sammlung
„MENSCH KINDER!"
Dr. Sören Fischer

Bereits die Kunst der Renaissance widmete sich der Darstellung von Kindern. Die sog. Entdeckung der Kindheit und die Darstellung des Kindes als eigenständiges Wesen mit charakteristischen Verhaltensweisen vollzogen sich grundlegend jedoch erst im 18. Jahrhundert. Zuvor wurden Kinder nicht selten als kleine Erwachsene dargestellt. Das Museum Pfalzgalerie präsentiert in seiner Dauerausstellung eine kleine Auswahl von Kinderdarstellungen, die in diesem Gespräch vorgestellt werden sollen. Ergänzt wird der Blick auf die Gemälde durch Blätter aus dem Bestand der Graphischen Sammlung. Angefangen beim Bild „Liselotte von der Pfalz mit Spielgefährtin" (1663/64) von Johann Heinrich Roos lädt das Gespräch somit dazu ein, kurz aus der Welt der Erwachsenen zu entfliehen.

Englische Führung / Guided Tour: Dienstag, 28.01.2020, 18 Uhr

Erich Heckel, Nordküste der Flensburger Außenförde,  1914, Foto: A. Kusch © mpk
Erich Heckel, Nordküste der Flensburger Außenförde, 1914, Foto: A. Kusch © mpk

Englische Führung / Guided Tour
In der Ständigen Sammlung
„Highlights der Sammlung"

Dr. Claudia Groß

Sie wollen Ihr Englisch auffrischen oder endlich einmal wieder eine Führung in Ihrer Muttersprache hören? Regelmäßig bietet das mpk englischsprachige Führungen zu unterschiedlichen Themen an. Im Januar laden wir zu einem Rundgang durch die Dauerausstellung mit dem Schwerpunkt „Expressionismus".

"Die Brücke" (The Bridge) was an art group formed by German expressionist artists such as Ernst Ludwig Kirchner and Erich Heckel in Dresden in 1905. A few years later, a few Russian and German artists founded "Der Blaue Reiter" (The Blue Rider), an expressionist art movement in Munich. This group included Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky, and August Macke. Even though both were expressionist movements, their approach differed greatly. This English guiding tour will focus on where their aims were identical as well as how they differed.

Vergangene Ausgaben

Englische Führung: Sonntag, 17.11.2019, 11 Uhr

Karl Spatz, Pfälzisches Gewerbemuseum Kaiserslautern – Querschnitt M 1:50, Zeichnung aquarelliert, 1874, Foto und © mpk
Karl Spatz, Pfälzisches Gewerbemuseum Kaiserslautern – Querschnitt M 1:50, Zeichnung aquarelliert, 1874, Foto und © mpk

Englische Führung
Im Museum Pfalzgalerie
„The architecture of the mpk"

Barfin Habash

Sie möchten Ihr Englisch auffrischen oder endlich einmal wieder eine Führung in Ihrer Muttersprache hören? Einmal im Monat bietet das mpk eine englischsprachige Führung zu unterschiedlichen Themen an. Im November stehen das Museumsgebäude und die Geschichte des Hauses im Mittelpunkt der kurzweiligen Führung.

Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im „Historistischen Stil" erbaut. Welche Baustile sich dahinter verstecken und wovon sich Karl Spatz, der Architekt und erste Museumsdirektor, bei seinen Entwürfen inspirieren ließ, sind Teil des Museumsgesprächs. Welcher Baustil passt zu einem Museum? Welche Dekorationen an der Fassade und im Inneren waren ursprünglich geplant und wie kam es zur heutigen Innenraumgestaltung? Die Führung lenkt diesmal den Blick von den Kunstwerken auf das Museumsgebäude.

The Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern was built in the “Historical Style” during the 2nd half of the 19th century. The architectural styles hidden behind this term and the inspiration Karl Spatz, architect and first director of the mpk, followed when he designed his blueprints are the topics of this Museumsgespräch (Museum Conversation). Which architectural style is suitable for a museum? Which types of exterior and interior decorations had originally been planned and what led to the present day design? This time, the guided tour steers the focus away from the artworks towards the museum building itself.

Sonntag, 10.11.2019, 11 Uhr

Heinrich Jakob Fried, Blick auf die Madenburg, 1831, Foto: G. Balzer, Kaiserslautern © mpk
Heinrich Jakob Fried, Blick auf die Madenburg, 1831, Foto: G. Balzer, Kaiserslautern © mpk

Gespräch
In der Ständigen Sammlung

„Wenn die Blätter fallen"
Yolanda Gustaferro

Auf seinen Wanderungen hat der Künstler Heinrich Jakob
Fried die malerische Burgenlandschaft der Pfalz kennengelernt. Das kleine Gemälde „Blick auf die Madenburg", 1831, zeichnet sich durch seine reizvollen Hell-Dunkel-Kontraste aus, mit
denen sich die Bäume im Vordergrund dunkel vom herbstlich beschienenen Mittelgrund abheben. Ein spannender Vergleich entsteht, wenn zum Beispiel das expressionistische Gemälde „Alte Stämme", 1917, von Christian Rohlfs, und weitere Kunstwerke dem Landschaftbild gegenübergestellt werden.

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