Gespräche

Englische Führung: Sonntag, 22.10.2019, 15 Uhr

Rudolf Levy, Selbstbildnis III, 1943, Kohle und Bleistift / Leichter Karton, Inv.-Nr. 95/1653, Graphische Sammlung, mpk, Foto und © mpk.
Rudolf Levy, Selbstbildnis III, 1943, Kohle und Bleistift / Leichter Karton, Inv.-Nr. 95/1653, Graphische Sammlung, mpk, Foto und © mpk.

Englische Führung
In der Sonderausstellung „All the best - 100 Jahre Graphische Sammlung, Highlights aus dem Kabinett"

Dr. Claudia Gross

Sie wollen Ihr Englisch auffrischen oder endlich einmal wieder eine Führung in Ihrer Muttersprache hören? Einmal im Monat bietet das mpk eine englischsprachige Führung zu unterschiedlichen Themen an. Im Oktober laden wir Sie zu einem Rundgang durch die Sonderausstellung „All the best" mit den schönsten Werken der Graphischen Sammlung ein.

The graphic collection of the Museum Pfalzgalerie consists of about 25.000 works and is by quality and quantity the most comprehensive collection in Rheinland-Pfalz. Curator
Dr. Heinz Höfchen has selected 100 artworks for his final exhibition "ALL THE BEST". The guiding tour will focus on different graphic techniques and media, while examining works by Rudolf Levy, Peter Behrens, Götz Diergarten, and Philipp Hennevogl.

Dienstag, 29.10.2019, 18 Uhr

Eva Jospin, Panorama, 2019, Karton, Holz, 4 Teile, 89 x 630 x 28 cm, Courtesy Galerie Suzanne Tarasieve, Foto: Benoit Fougeirol, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Eva Jospin, Panorama, 2019, Karton, Holz, 4 Teile, 89 x 630 x 28 cm, Courtesy Galerie Suzanne Tarasieve, Foto: Benoit Fougeirol, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Gespräch
„Faszination Hand-Arbeit"
In der Sonderausstellung „Eva Jospin - Wald(t)räume"

Dr. Svenja Kriebel

Die Faszination, die die Werke Jospins auslösen, besteht auch in der augenscheinlich gleichermaßen handwerklichen wie zeitlichen Aufwendigkeit ihrer Waldreliefs. Der Blick verliert
sich in einem dichten Astgewirr und erzeugt die Illusion eines tiefen Waldes. Jeden der mitunter noch so filigranen Äste auszuschneiden und diese zarten Gebilde dann zu einem dichten Relief zusammenzufügen verlangten Respekt. Aber ist es
nicht vor allem Fertigkeit mit den Händen, die sich so rasch überträgt? Was macht es aus, dass dieser Funke so rasch überspringt? Und welche anderen Mechanismen spielen hierbei eine Rolle?

Vergangene Ausgaben

Dienstag, 08.10.2019, 18 Uhr

Ernst Ludwig Kirchner, Fehmarnmädchen, 1913, Holzschnitt, Foto und © mpk
Ernst Ludwig Kirchner, Fehmarnmädchen, 1913, Holzschnitt, Foto und © mpk

Gespräch
In der Sonderausstellung „All the best - 100 Jahre Graphische Sammlung, Highlights aus dem Kabinett"
„Drucktechniken im Vergleich"
Andrea Löschnig

Die Graphische Sammlung des mpk verfügt über einen ausgezeichneten Querschnitt von Druckgraphik. Darunter versteht man die von Künstlern mittels drucktechnischer Vervielfältigung geschaffenen Werke. Erfahren Sie was einen Holzschnitt von einer Radierung unterscheidet und warum die Drucktechnik der Lithographie einer Zeichnung so nahe kommt. Die Besonderheiten von Hoch-, Tief- und Flachdruck werden anhand typischer Werke in der Sonderausstellung „All the best - 100 Jahre Graphische Sammlung, Highlights aus dem Kabinett" vorgestellt.

Donnerstag 03.10.2019, 15 Uhr

Karl Spatz, Pfälzisches Gewerbemuseum Kaiserslautern – Querschnitt M 1:50, Zeichnung aquarelliert, 1874, Foto und © mpk
Karl Spatz, Pfälzisches Gewerbemuseum Kaiserslautern – Querschnitt M 1:50, Zeichnung aquarelliert, 1874, Foto und © mpk

Führung am Feiertag
Museum Pfalzgalerie

„Was hinter der Fassade steckt"
Barfin Habash

Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Historistischen Stil erbaut. Welche Baustile sich dahinter verstecken und wovon sich Karl Spatz, der Architekt und erste Museumsdirektor, bei seinen Entwürfen inspirieren ließ, sind Teil des Museumsgesprächs. Welcher Baustil passt zu einem Museum? Welche Dekoration
an der Fassade und im Inneren war geplant und wie kam
es zur heutigen Innenraumgestaltung? Die Führung lenkt
diesmal den Blick von den Kunstwerken auf das Museumsgebäude.

Englische Führung: Sonntag, 22.09.2019, 15 Uhr

Franz von Stuck, Spielende Faune, 1898. Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern © mpk
Franz von Stuck, Spielende Faune, 1898. Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern © mpk


Englische Führung in der Ständigen Sammlung
„Franz von Stuck, Miller´s son and Painter"

Dr. Claudia Gross

Without a doubt Franz von Stuck was successful from an early age. He was only 26 years old when he won a gold medal for his painting "The guardian of paradise". In 1892, he belonged to the founding members of the Munich Secession. He became a professor at the Academy of fine arts, married, and started laying the foundation for his grand home, the Villa Stuck in Munich. The three artworks owned by the Museum Pfalzgalerie are excellent examples of the artist's life and work.

Dienstag, 10.09.2019, 18 Uhr

François Morellet, Lamentable, 2006, Neonröhren, Foto: A. Kusch, mpk, © VG-Bildkunst, Bonn 2019
François Morellet, Lamentable, 2006, Neonröhren, Foto: A. Kusch, mpk, © VG-Bildkunst, Bonn 2019

Gespräch in der Ständigen Sammlung 
„Objektkunst"
Dr. Claudia Gross

In der Objektkunst tritt an die Stelle einer Abbildung des Gegenstandes der Gegenstand selbst. Alltagsgegenstände oder natürliche Fundobjekte werden zum Kunstwerk erklärt. Eine Kombination von mehreren Gegenständen wird auch als Assemblage bezeichnet. In der ständigen Ausstellung des Museum Pfalzgalerie sind Beispiele dieser Kunstform zu finden. Um uns der Idee dahinter anzunähern, betrachten wir unter anderem Werke von Hans Arp, Frank Stella und François Morellet.

Dienstag, 27.08.2019, 18 Uhr

Eva Jospin, Panorama, 2019, Karton, Holz, 4 Teile, 89 x 630 x 28 cm, Courtesy Galerie Suzanne Tarasieve, Foto: Benoît Fougeirol, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Eva Jospin, Panorama, 2019, Karton, Holz, 4 Teile, 89 x 630 x 28 cm, Courtesy Galerie Suzanne Tarasieve, Foto: Benoît Fougeirol, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019


Gespräch in der Ausstellung „Eva Jospin - Wald(t)räume"
„Sehnsuchtsort Wald"
mit Kuratorin Dr. Annette Reich

Ein wiederkehrendes Motiv mit dem sich Eva Jospin
(* 1975 in Paris) immer wieder eingehend auseinandersetzt, ist der Wald. Als Sehnsuchtsort dient er gleichsam als Schutzraum, als Ort der Erholung, des Rückzugs vom Treiben der Welt.
Er ist Inbegriff der Natur sowie Ausdruck und Teil der zivilisierten Welt, der Kultur. Stämme, Äste und Zweige in extremer Dichte aus Karton geformt, sind in Jospins Werken kompositorisch so angeordnet, dass Raumtiefe entsteht.
Den über 2 mhohen, vertikal aufragenden „Waldreliefs" und einem beispielsweise über 6 m breiten „Waldpanorama" wohnen ein eigener Zauber inne. Rätselhaft und nahezu magisch muten diese durch Licht und Schatten modellierte Naturausschnitte an. Zugleich vermögen sie in ihrer Morbidität eine poetische Aura zuentfalten.

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