Gespräche

Mittwoch, 26.12.2018, 15 Uhr

Philipp Hennevogl, Essigbaum, 2017, Linolschnitt. Foto und © Künstler
Philipp Hennevogl, Essigbaum, 2017, Linolschnitt. Foto und © Künstler

Führung am Feiertag in der Ausstellung „Hennevogl"
„Natur im Detail"
Dr. Claudia Gross

Philipp Hennevogl spezialisiert sich unter anderem auf das Abbilden der Natur. Er sucht und findet Details, die durch die Technik des Linolschnitts eine Überhöhung erfahren. Im scharfen schwarz weiß Kontrast biegen sich Blätter und Stängel dem Betrachter entgegen. Grauschattierungen schaffen Raum und Tiefe. Stilistisch verarbeitet der Künstler Anregungen durch Neusachliches und fotorealistische Tendenzen.

Philipp Hennevogl wurde 1968 in Würzburg geboren; er lebt seit 2002 in Berlin. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er 1988 bis 1994 durch ein Studium der Freien Kunst an der Gesamt-HS Kassel, unter anderem bei Martin Kippenberger. Hennevogl wurde 2010 zum Mainzer Stadtdrucker berufen. Seine Arbeiten befinden sich in bedeutenden Sammlungen wie dem Museum für moderne Kunst und dem Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt am Main.

 

Freitag, 28.12.2018, 15 Uhr

Rozbeh Asmani, 72 Colourmarks, 2017, 72 Offsetprints auf Papier, 95 Sonderfarben + CMYK, je 32 x 23,5 cm, Auflage 7+1 AP. Ausstellungsansicht Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, 2018. Courtesy of the artist + Galerie Werner Klein, Köln. Foto: Andreas Kusc
Rozbeh Asmani, 72 Colourmarks, 2017, 72 Offsetprints auf Papier, 95 Sonderfarben + CMYK, je 32 x 23,5 cm, Auflage 7+1 AP. Ausstellungsansicht Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, 2018. Courtesy of the artist + Galerie Werner Klein, Köln. Foto: Andreas Kusc

Zu guter Letzt in der Ausstellung „Wem gehört die Farbe?"
„Die letzte Farbe"
Gespräch und letzter Ausstellungsrundgang mit der Ausstellungskuratorin Jessica Neugebauer

Zum Abschluss der Ausstellung besteht nochmals Gelegenheit mehr über „Farbmarken", „Warenformmarken" und „Biopatente" zu erfahren. Die ersten beiden Markenformen können für industrielle Großfirmen geschützt werden und sind somit nicht mehr für andere Firmen verfügbar. Werden Farbe und Form dadurch monopolisiert? Wie genau kann man sich den komplexen Zusammenhang zwischen Farbe, Form, Macht, Konkurrenzkampf und Identität vorstellen? Diskutieren Sie gemeinsam mit Ausstellungskuratorin Jessica Neugebauer in „Zu guter Letzt – die letzte Farbe".

Der Rundgang durch die Ausstellung „Rozbeh Asmani – Wem gehört die Farbe?" bietet letztmalig die Möglichkeit, alle 72 „Farbmarken" auf einen Blick zu sehen. Erfahren Sie wie der Künstler auf das Farbmarkenschutzgesetz gestoßen ist und wie er das Thema künstlerisch bearbeitet.

 

Vergangene Ausgaben

Sonntag, 09.12.2018, 11 Uhr

Museumsmitarbeiter beim sachgemäßen Öffnen einer Transportkiste. Foto: Andreas Kusch, mpk.
Museumsmitarbeiter beim sachgemäßen Öffnen einer Transportkiste. Foto: Andreas Kusch, mpk.

Restauratoren Führung
„Von A nach B – Oder wie gelangen Kunstwerke in eine Ausstellung?"
Diplom-Restaurator Andreas Kusch

Vielleicht haben Sie sich schon gefragt wie Kunstwerke für einen Transport vorbereitet werden, wie sie verpackt werden, wie die logistischen Abläufe aussehen können, welche konservatorischen Standards erfüllt sein sollten?
Einen kleinen Einblick in die allgemein kaum bekannten Prozeduren und technischen Herausforderungen des Leihverkehrs gibt Ihnen Dipl.- Restaurator Andreas Kusch.

 

Dienstag, 27.11.2018, 18 Uhr

Nobuyuki Tanaka, Imaginary Skin II, 2016; Imaginary Skin III, 2016, beide Lack auf Hanf, Foto: Andreas Kusch, mpk, © Nobuyuki Tanaka
Nobuyuki Tanaka, Imaginary Skin II, 2016; Imaginary Skin III, 2016, beide Lack auf Hanf, Foto: Andreas Kusch, mpk, © Nobuyuki Tanaka

Gespräch in der Ausstellung „Tanaka"
„Wasser – Metapher für Natur"
Dr. Annette Reich

Nobuyuki Tanaka arbeitet in Werkgruppen, die zwischen 1994 und 2018 entstanden sind. Sie nehmen auf unterschiedliche Art und Weise Bezug auf das Medium Wasser. Die glänzenden schwarzen glatt polierten Lackoberflächen seiner Skulpturen muten wie Wasserspiegel an, auf denen sich Lichtreflexe zeigen. Die suggerierte Bewegung fließenden Wassers entsteht einerseits durch eine abstrakte Formgestaltung, die an Wellenformationen erinnert, andererseits aufgrund sich verändernden Spiegelungen, wenn sich der Betrachter vor den Skulpturen oder um sie herum bewegt. Mit dem Medium Wasser setzten sich die Künste seit Jahrtausenden auseinander. Bis in die Gegenwart findet dieses Naturelement einen facettenreichen Ausdruck in unterschiedlichen Kunstgattungen.

 

Sun, 11-18-2018, 3 p.m.

Nobuyuki Tanaka, Imaginary Skin II, 2016, dry lacquer on hemp and styrofoam, 166 x 131 x 24 cm, photo: Andreas Kusch, © Nobuyuki Tanaka
Nobuyuki Tanaka, Imaginary Skin II, 2016, dry lacquer on hemp and styrofoam, 166 x 131 x 24 cm, photo: Andreas Kusch, © Nobuyuki Tanaka

English-Japanese guided Tour ‚flowing luster, tactile form' – ガイド付きツアー「流れる艶、触れる形」
Sabrina Wilkin M.A.

Lacquer is the passion of Japanese artist Nobuyuki Tanaka. By making use of a centuries-old technique, he creates large sized sculptures with modern, vivid shapes. Inspired by nature, they are either polished like flowing luster or rough and textured like the earth. Join us during our guided tour and immerse yourself in the exceptional world of lacquer art.

The Greek philosopher Heraclitus once described the flow of life with the words 'panta rhei' – 'everything flows'. Life and its origins also play an important part within Nobuyuki Tanaka's work. In his sculptures, he translates natural elements like water and earth into solid forms that simultaneously seem to live and flow in front of our eyes. The primordial character they all seem to possess is essential to Tanaka's artistic work. The exhibition title 'Primordial Memories' is therefore derived from this premise.

 

2018年11月18日 (日) 、3時

日本語と英語のガイド付きツアー「流れる艶、触れる形」
ウィルキン・サブリナ

日本の芸術家、田中信行氏の情熱は漆にあります。何世紀も以前より伝わる芸術を使い現代彫刻を制作しています。自然からインスピレーションを得て、彫像の研磨された表面は流れる光沢(艶)が流れているかの様に見えます。ぜひ、私供のガイドツアーにご参加いただき、傑出したラッカーアートの世界に浸って下さい。

ギリシャの哲学者、ヘラクレイトスは、かつて「万物流転」という言葉で人生の流れを描いていました。人生とその起源は、田中氏の作品の中でも重要な役割を果たしています。
作品において、自然の要素を表現しています。例えば水、そして地球。
すなわち、個体において表現され、私達の目には常に生きていて、流れている様に見えます。
この"原初"の持っている特徴は、田中氏の作品の本質となっています。
個展のタイトル"原初の記憶"は、起源の基本的考え方に基づいた所からきています。

 

Dienstag, 13.11.2018, 18 Uhr

Tilman Riemenschneider-Schule, Heilige Sebastian, um 1480/90. Foto und © mpk
Tilman Riemenschneider-Schule, Heilige Sebastian, um 1480/90. Foto und © mpk

„Heilige, gestern – und heute?"
Gespräch in der Sammlung
Dr. Svenja Kriebel

Heilige stehen für Glauben, Ausrichtung des eigenen Lebens und für Trost. In kapitalistisch geprägten Gesellschaften haben sie kaum Konjunktur, sind gewissermaßen arbeitslos. Die Sammlung des mpk enthält einige Heiligenfiguren aus der Zeit des späten Mittelalters bis hin zum 17. Jahrhundert. Anhand der mitunter herausragenden Schnitzkunst, in der die Gestalten gearbeitet sind, soll zugleich unsere Zeit befragt werden. Woraus ziehen wir heute ein Gefühl für Schutz oder wie gewinnen wir schlicht einen Rückzugsraum?

 

 

 

 

Donnerstag, 01.11.2018, 15 Uhr

François Morellet, Lamentable, 2015. Foto: mpk ©VG Bild-Kunst, Bonn 2018
François Morellet, Lamentable, 2015. Foto: mpk ©VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Führung am Feiertag
„Kunstwerke in 3D"
Yolanda Guastaferro

Ob aus Holz geschnitzt, in Bronze gegossen oder aus Kunststoff –vielfältige Skulpturen unterschiedlicher Künstler und Epochen sind in der ständigen Ausstellung des mpk zu bewundern. Auf ihnen liegt der Fokus unseres gemeinsamen Rundgangs, der Einblick in Kunststile, Zeitgeschichte und Formensprache ausgewählter Werke von herausragender künstlerischer Qualität gibt.

Unter dem Begriff Skulptur versteht man dreidimensionale Kunstwerke, die aus unterschiedlichen Materialien gefertigt sein können. Der Künstler Bernard Schultze z. B. benennt mit dem Neologismus „Migof" seine Werkgruppe von Skulpturen, in denen er auf spezielle Weise Draht, Holz und Gips verarbeitet. Andere Künstler nutzen für ihre skulpturale Kunst Elektronik und die besondere Wirkung von Licht, wie etwa François Morellet. Entdecken Sie beim Gang durch die Ausstellung, welche Vielfalt die Gattung Skulptur bietet.

 

Dienstag, 23.10.2018, 18 Uhr

Nobuyuki Tanaka, Imaginary Skin I, 2016. Foto: Tadasu Yamamoto © Künstler
Nobuyuki Tanaka, Imaginary Skin I, 2016. Foto: Tadasu Yamamoto © Künstler

Gespräch in der Ausstellung „Tanaka"
„Fließende Kraft"
Dr. Annette Reich

In der Absicht, dem Ursprünglichen Ausdruck zu verleihen, formt Nobuyuki Tanaka abstrakte Skulpturen, die von der Natur inspiriert sind. „Urformen" heißt demnach der Titel der Ausstellung im mpk – ergänzt um die Worte des Künstlers „Primordial Memories" („Erinnerungen an das Ursprüngliche") – der die unterschiedlichen Werkgruppen zusammenfasst. Diese „Erinnerungen" sind eng verknüpft mit dem „Rhythmus des Lebens", dem ewigen Kreislauf des Werdens und Vergehens. „Ich versuche eine Gegenwart zu schaffen, die mit dem Universum verbunden ist, und ich beabsichtige, die fließende Kraft des Lebens durch die Zeiten hindurch auszudrücken", beschreibt Tanaka seine Intention. Tanakas thematisches Anliegen, die Entstehung des Lebens, dessen Ursprung, erfahrbar zu machen, ist wiederum mit dem Element Wasser untrennbar verbunden. Beim Rundgang durch die Ausstellung erläutert Kuratorin Annette Reich Arbeitsweise und Intention des Künstlers.

 

 

Sonntag, 21.10.2018, 11 Uhr

Ernst Wilhelm Nay, Orange, rotierend, 1958. Foto: mpk © VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Ernst Wilhelm Nay, Orange, rotierend, 1958. Foto: mpk © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Gespräch in der Sammlung
„Herbstimpressionen"
Dr. Claudia Gross

Findet sich möglicherweise ein Gefühl für den Herbst in den Räumen des Museums Pfalzgalerie? Wenn, dann wohl am ehesten in Landschaftgemälden! Außerdem aber machen wir uns anlässlich der Führung auf die Suche nach einer Herbststimmung, wie sie uns etwa die typischen Herbstfarben Beige, Braun, Gelb, Orange und Rot vermitteln.

Assoziationen dieser Jahreszeit können nicht bloß durch konkrete Motive, wie etwa eine typische Herbstlandschaft übersät mit von bunten Blättern bekrönten Bäumen, transportiert werden, vielmehr erscheinen sie uns mitunter abstrakt und eher subtil. Ein warmes Orange oder ein erdiges Braun, wie es in Ernst William Nays Gemälde „Orange, rotierend" erscheint, kann schon Gedanken an die Erntezeit und den Ausklang des Jahres wachrufen. Lassen Sie sich überraschen, wo uns im gemeinsamen Rundgang durch das mpk der Herbst noch begegnen wird.

 

Domingo 14-10-2018, 15:00 h

Wassily Kandinsky, Peterskapelle in Murnau, 1908. Foto und ©mpk
Wassily Kandinsky, Peterskapelle in Murnau, 1908. Foto und ©mpk

Visita guiada en español - Expresionismo
Yolanda Guastaferro

El expresionismo es una corriente artística que surge a inicios del sigo 20 en Alemania con los grupos "der Blaue Reiter" (el jinete azul) y "die Brücke" (el Puente) como sus principales representantes, quienes exploran la subjetividad del artista y la reacción del espectador.

El museo Pfalzgalerie Kaiserslautern invita a una visita guiada en español para discutir la obra expresionista en la exposición permanente. El expresionismo es una corriente artística que surge a inicios del siglo 20 en Alemania con dos grupos como sus principales representantes, "der Blaue Reiter" (el jinete azul) en Munich en 1911 y "die Brücke" (el Puente) en Dresden en 1905. Algunos de los protagonistas de estos grupos fueron Wassily Kandinsky, Alexej Jawlensky, August Macke y Ernst Ludwig Kirchner. La evolución de la obra de este grupo se dió en un corto periodo el cual cesó con la primera guerra mundial, sin embargo el movimiento expresionista tuvo un gran impacto en el mundo y la historia del arte. El expresionismo fue no solo un movimiento artístico, sino que va de la mano con los movimientos filosóficos y sociales de la época que se oponen al positivismo de la era industrial y paralelo a otros movimientos vanguardistas. Una paleta de colores brillantes, la reducción y simplificación de la forma y contrastes marcados son características típicas de la obra pictórica expresionista.

 

Spanische Führung - Expressionismus
Sonntag, 14.10.2018, 15 Uhr

Der Expressionismus ist eine Künstlerbewegung, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland mit den Gruppen "Der Blaue Reiter" und "Die Brücke" als Hauptvertreter entstand. Diese beschäftigten sich mit der in Kunstwerke einfließenden Subjektivität des Künstlers und der Reaktion des Zuschauers.

Das mpk lädt zu einer Führung auf Spanisch ein, um expressionistische Arbeiten in der Dauerausstellung zu diskutieren. Der Expressionismus ist eine künstlerische Bewegung, die im frühen 20. Jahrhundert in Deutschland mit zwei Gruppen als Hauptvertretern entstand, "der Blauer Reiter" in München um 1911 und "Die Brücke" in Dresden um 1905. Wichtige Protagonisten waren unter anderen Wassily Kandinsky, Alexej Jawlensky, August Macke und Ernst Ludwig Kirchner. Die Entwicklung der Arbeit dieser Künstler vollzog sich in einer kurzen Periode, die mit dem ersten Weltkrieg endete. Dennoch hatte die expressionistische Bewegung einen großen Einfluss auf die Welt und die Geschichte der Kunst. Der Expressionismus war nicht nur eine künstlerische Bewegung, sondern entwickelte sich zusammen mit den philosophischen und sozialen Bewegungen der Zeit, die dem Positivismus des Industriezeitalters – parallel zu anderen Avantgardebewegungen der Zeit –entgegenstanden. Eine Palette brillanter Farben, Reduktion und Vereinfachung der markierten Form und große Kontraste sind typische Erscheinungen.

 

Mittwoch, 03.10.2018, 15 Uhr

François Morellet, Lamentable, 2015. Foto: mpk ©VG Bild-Kunst, Bonn 2018
François Morellet, Lamentable, 2015. Foto: mpk ©VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Führung am Feiertag
„Highlights der Sammlung"
Yolanda Guastafero

Malerei, Skulptur und Kunsthandwerk – vielfältige Werke unterschiedlicher Künstler und Epochen sind in der ständigen Ausstellung des mpk zu bewundern. Auf ihnen liegt der Fokus unseres gemeinsamen Rundgangs, der Einblick in Kunststile, Zeitgeschichte und Formensprache ausgewählter Arbeiten von herausragender künstlerischer Qualität gibt.

Ursprünglich 1874 als Museum für Kunsthandwerk gegründet, wurde die Sammlung des mpk zunächst durch eine Schenkung von Josef Benzino um eine große Anzahl an Gemälden erweitert und schließlich immer weiter ausgebaut. Heute beherbergt es zahllose Werke aus Malerei, Skulptur, Kunsthandwerk und Graphik. Unter dem Begriff Skulptur versteht man beispielsweise dreidimensionale Kunstwerke, die aus unterschiedlichen Materialien gefertigt sein können. Der Künstler Bernard Schultze benennt mit dem Neologismus „Migof" eine Werkgruppe von Skulpturen, in denen er auf spezielle Weise Draht, Holz und Gips verarbeitet. Wieder andere Künstler nutzen für ihre skulpturale Kunst Elektronik und die besondere Wirkung von Licht, so etwa François Morellet. Entdecken Sie beim Gang durch die Ausstellung, welche Vielfalt die ständige Sammlung des mpk bietet.

 

Dienstag, 25.09.2018, 18 Uhr

Josef Rosalia Hein (Pfalzpreisträger für Malerei 2012), Varus, 2011. Foto und © Künstler
Josef Rosalia Hein (Pfalzpreisträger für Malerei 2012), Varus, 2011. Foto und © Künstler

Gespräch in der Ausstellung „Pfalzpreis"
„Rundgang"
Dr. Claudia Gross

Alle zwei Jahre schreibt der Bezirksverband Pfalz den Pfalzpreis für Bildende Kunst aus, der abwechselnd in verschiedenen Sparten vergeben wird, so 2018 in der Sparte Malerei. Ziel ist es, die kulturelle Entwicklung der Region zu fördern, und durch Leistungsanerkennung Künstlerinnen und Künstler in ihrem Schaffen zu unterstützen. Bei einem gemeinsamen Rundgang nehmen wir die unterschiedlichen Werke der Teilnehmer unter die Lupe.

Technische und inhaltliche Qualität, Aktualität, Kreativität und Innovation sind bei diesem Wettbewerb ausschlaggebende Kriterien. Die Richtlinien der Preisvergabe sehen entweder einen persönlichen Bezug der Teilnehmer/innen zur Pfalz vor, oder dass ein sachlicher Zusammenhang mit der Pfalz aus der Arbeit hervorgeht. Wie bei den vorangegangenen Ausschreibungen hat der Wettbewerb erneut ein reges Echo gefunden. Insgesamt 21 Pfälzer Künstlerinnen und Künstler haben nun in der jurierten Ausstellung zum Pfalzpreis die Möglichkeit, ihre Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

 

Sonntag, 23.09.2018, 11 Uhr

Abbas Kiarostami, Ohne Titel (Fotografie aus der Serie Snow White), 1978-2004 . Foto Privatsammlung. Courtesy Stiftung Situation Kunst, Bochum © Nachlass Kiarostami
Abbas Kiarostami, Ohne Titel (Fotografie aus der Serie Snow White), 1978-2004 . Foto Privatsammlung. Courtesy Stiftung Situation Kunst, Bochum © Nachlass Kiarostami

Zu guter Letzt
„Abbas Kiarostami – Der Wind wird uns tragen"

Gespräch und letzter Ausstellungsrundgang mit Ausstellungskurator Dr. Heinz Höfchen

Zum Abschluss der Ausstellung besteht nochmals Gelegenheit, inhaltliche und konzeptionelle Fragen zu diskutieren und sich über ästhetische Eindrücke auszutauschen. Der Rundgang durch die Ausstellung „Abbas Kiarostami – Der Wind wird uns tragen" bietet auch die Möglichkeit, im Gespräch anhand markanter Beispiele die wesentlichen Charakteristika der Stilentwicklung und der künstlerischen Konzepte Kiarostamis herauszuarbeiten.

Abbas Kiarostami gehört zu den wichtigsten iranischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Er gilt als einer der großen Regisseure des Weltkinos. Neben seiner Filmkunst steht gleichbedeutend ein herausragendes fotografisches Schaffen, das es zu entdecken gilt. Besonders in der schwarz-weißen Fotoserie Snow White findet der Künstler zu einer poetisch geprägten, minimalistischen Auseinandersetzung mit Landschaften seiner persischen Heimat.

Seine künstlerische Ausbildung erhielt Kiarostami, aufgewachsen in Teheran als Sohn eines Freskenmalers, 1960 -1968 durch ein Studium der Malerei an der dortigen Kunstakademie. Er arbeitet zunächst zur Finanzierung seines Studiums als Verkehrspolizist, beginnt seine Laufbahn als Illustrator und Graphiker für Werbefilme. 1970 dreht er seinen ersten Kurzfilm, Die Straße und das Brot, ein neorealistischer, zwölfminütiger Streifen in Schwarzweiß, der ihn als Vertreter der iranischen Nouvelle Vague ausweist.1997 gewinnt er die Goldene Palme auf dem Filmfestival in Cannes. Die wichtigsten seiner vielen Preise und Auszeichnungen sind der japanische Praemium Imperiale (2004) und die postume Wahl zum Asian Filmmaker of the Year (2016).

 

Sonntag, 16.09.2018, 11 Uhr

Max Slevogt, Bildnis des Architekten Georg Roll, 1907. Foto und © mpk
Max Slevogt, Bildnis des Architekten Georg Roll, 1907. Foto und © mpk

Gespräch in der Sammlung
„Die Kunst des Porträtierens"
Dr. Claudia Gross

Was haben eine Adlige, ein Architekt, ein Sammler, eine Künstlerin, eine Ehegattin und eine einfache Frau gemeinsam? Sie alle können zu einem Motiv für ein Kunstwerk werden, und das eben ganz abgesehen davon, ob das Bild als Auftragsbild oder aus Neigung gefertigt wurde.

Es obliegt dem Künstler Material, Technik, Farben, sogar den Bildausschnitt und das Ambiente auszuwählen, aber kann man daraus etwas über den Charakter der dargestellten Person ableiten? Oder sagt das eher etwas über den Schöpfer des Werkes aus? Anlässlich der Führung nähern wir uns Bildnissen aus verschiedenen Entstehungszeiten an und gehen außerdem der Frage nach, ob es in dem betreffenden Werk darum geht, zu repräsentieren oder wie es mit der Portraitähnlichkeit steht.

 

 

Sonntag, 09.09.2018, 11 Uhr

Hans Hofmann, Nude Study, um 1928, Tusche auf Pergament, 27,9 x 21,6 cm, Foto: Kim Keever, © The Renate, Hans and Maria Hofmann Trust; ARS, New York,
Hans Hofmann, Nude Study, um 1928. Foto: Kim Keever, © The Renate, Hans and Maria Hofmann Trust; ARS, New York,

Zu guter Letzt & Tag des offenen Denkmals
„Hofmanns Wege, Frühe Zeichnungen 1898-1937"
Gespräch und letzter Ausstellungsrundgang mit Kuratorin Dr. Annette Reich

Zum Abschluss der Ausstellung bietet ein letzter Rundgang die Möglichkeit, das bislang wenig bekannte zeichnerische Œuvre von Hans Hofmann (Weißenburg/Mittelfranken 1880 –1966 New York) gemeinsam zu betrachten und sich die Besonderheiten seiner Arbeitsweise zu vergegenwärtigen. Einflüsse seiner Vorbilder Henri Matisse, Paul Cézanne und Wassily Kandinsky können anhand herausragender Beispiele diskutiert werden.

Als Vertreter des Abstrakten Expressionismus war Hans Hofmann eine der bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Seine Karriere als Lehrer und Künstler startete er Mitte der 1930er-Jahre in den USA. Die zuvor entstandenen Zeichnungen zeigen einen interessanten und variantenreichen Entwicklungsprozess, der dem einflussreichen malerischen Werk der Nachkriegszeit vorausging. Porträts, weibliche Akte und Landschaften sind Motive, mit denen sich Hofmann immer wieder beschäftigte. Umriss und Fläche, Licht und Schatten, Figürlichkeit und Abstraktion bestimmen auf sensible und zugleich nachdrückliche Art und Weise die Entwicklung einer von der Natur inspirierten Arbeitsweise, die sich zunehmend in Richtung formaler Reduktion und Abstraktion bewegte.

Der Eintritt ist aufgrund des Tags des offenen Denkmals frei.

 

Dienstag, 28.08.2018, 18 Uhr

Wassily Kandinsky, Peterskapelle in Murnau, 1908, Öl auf Karton, 33 x 45 cm, mpk, Gemäldesammlung, Foto und © mpk
Wassily Kandinsky, Peterskapelle in Murnau, 1908. Foto und © mpk

Gespräch in der Sammlung
„Der Blaue Reiter“
Dr. Claudia Gross

Der Blaue Reiter war eine Kunstbewegung, die sich 1911 in München formierte und bis 1914 bestand. Gegründet wurde sie von einer Gruppe verschiedener Künstler, darunter Wassily Kandinsky, Alexej Jawlensky, August Macke und andere. Obwohl die Schaffenszeit der Gruppe durch den Beginn des 1. Weltkriegs nur von kurzer Dauer war, war ihr Einfluss auf die Kunstwelt von großer Bedeutung. Eine Auswahl an Gemälden steht im Mittelpunkt unseres gemeinsamen Rundgangs.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts und mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts stellten sich tiefgreifende Veränderungen in der europäischen Kunst ein. Traditionelle Ästhetik und künstlerische Praxis wurden aufgebrochen und von einer Bewegung avantgardistischer Künstler abgelehnt. Die einstmals vorherrschende akademische Kunstlehre wurde durch die Entwicklung unterschiedlicher moderner Stile in Frage gestellt. Bewegungen wie der Impressionismus, der Expressionismus oder der Kubismus erregten Aufsehen, stießen manchmal auf harsche Kritik, manchmal auf große Begeisterung. Die Expressionisten, darunter nicht nur der „Blaue Reiter“ sondern auch die berühmte Künstlergruppe „Die Brücke“, nahmen eine besondere Stellung im Hinblick auf die Rezeption von Kunst ein. Ihre Werke sollten eine direkte Reaktion beim Betrachter auslösen und gleichzeitig die persönliche Wahrnehmung des Künstlers auf ein Motiv offen legen. Leuchtende Farben, eine nicht-naturalistische Farbpalette sowie starke Kontraste gehörten zu ihren Gestaltungsmitteln.

 



Dienstag, 14.08.2018, 18 Uhr

Abbas Kiarostami, Rain and Wind, Fotografie, 2006-07, Privatsammlung,  Courtesy Stiftung Situation Kunst, Bochum. Foto und © Abbas Kiarostami
Abbas Kiarostami, Rain and Wind, Fotografie, 2006-07, Privatsammlung, Courtesy Stiftung Situation Kunst, Bochum. Foto und © Abbas Kiarostami

Gespräch in der Ausstellung „Abbas Kiarostami"
„Rahmen und Windschutzscheibe!?“
Dr. Svenja Kriebel M.A.

Rahmen und Windschutzscheibe  - dieser zugegeben etwas sperrige Titel  charakterisiert das  alles andere als sperrige fotografische Werk von Abbas Kiarostami. Er ist ein doppelter Hinweis auf die Arbeitsweise des iranischen Fotografen, Filmemacher und Poeten. Der Rahmen, mit den Fingern beider Hände geformt oder eben der Sucher einer Kamera, lehrt sehen, spielt mit Nähe und Distanz und kann verschiedene Arten von Schönheit sichtbar werden lassen. Schlussendlich ist der Ausschnitt entscheidende Grundlage für eine gelungene Fotografie. Es sind die unscheinbaren Motive, die von vielen als bedeutungslos übersehen, von Kiarostami herausgehoben werden. Eine banale Windschutzscheibe, alltägliches und noch dazu durchsichtiges Detail, wandelt sich als regennasse Ausgabe mit der Kamera Kiarostamis zu einem kontemplativen, malerischen „Anlass zum Träumen“. Wie die jeweilige Annäherung an den Augenblick und die damit verbundene Bildfindung erfolgt, offenbart zweierlei: sensibel in Bilder gebannte Empfindungen und zugleich ein gesteigertes Bewusstsein für den Vorgang des Sehens. Mit welchen weiteren, raffinierten Mitteln er das in stille, bewegte Bilder variantenreich umsetzt, ist Thema im Gespräch mit Dr. Svenja Kriebel.

 



Sonntag, 12.08.2018, 11 Uhr

Johann Nepomuk Ott, Ansicht der Bucht von Neapel, 1831. Foto und © mpk
Johann Nepomuk Ott, Ansicht der Bucht von Neapel, 1831. Foto und © mpk

 Gespräch in der Sammlung
„Sommergefühle“
Dr. Claudia Gross

In diesem Sommer ist es angesichts von Sonnenschein und hohen Temperaturen sicherlich recht leicht Sommergefühle zu entwickeln, die sich vielleicht eher bei der Betrachtung der Bucht von Neapel oder der Stadtansicht von Saint Tropez einstellen. Oder gehören Sie zu jenen Urlaubern, die auf dem Weg ins Hochgebirge in Murnau verweilen? Diese und andere Sommer- und Sonnenbilder sind Thema der Führung.

 

 



Dienstag, 07.08.2018, 18 Uhr

Hans Hofmann, Nude Study, um 1928, Tusche auf Pergament, 27,9 x 21,6 cm, Foto: Kim Keever © The Renate, Hans and Maria Hofmann Trust; ARS, New York, VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Hans Hofmann, Nude Study, um 1928, Tusche auf Pergament, 27,9 x 21,6 cm, Foto: Kim Keever © The Renate, Hans and Maria Hofmann Trust; ARS, New York, VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Gespräch in der Ausstellung „Hofmanns Wege“
„Wege in die Abstraktion“
Sabrina Wilkin M.A.

Porträts, weibliche Akte und Landschaften sind wiederkehrende Motive, mit denen sich Hans Hofmann (1880 Weißenburg/Mittelfranken – 1966 New York) beschäftigte. Der serielle Charakter dieser frühen Zeichnungen betont Spontaneität und Experimentierfreude des Künstlers. Zunächst waren es akademische Aktzeichnungen in klassischen Posen, die Hofmann nutzte, um die Beziehung von Figur und Raum auszuloten. Auch in den darauffolgenden Porträt- und Landschaftszeichnungen, die in der zweiten Hälfte der 1920er-Jahre in München und während seiner Sommerkurse in Saint-Tropez entstanden sind, spielte die Raumfrage immer eine zentrale Rolle. Umriss und Fläche, Licht und Schatten, Figürlichkeit und Abstraktion bestimmen auf sensible und zugleich nachdrückliche Art und Weise die Entwicklung einer von der Natur inspirierten Arbeitsweise, die sich zunehmend in Richtung formaler Reduktion und Abstraktion bewegte. Die Ausstellung im mpk zeigt diese interessanten Wege, die zugleich auf das spätere malerische Werk des wegweisenden Deutsch-Amerikaners Bezug nehmen.

 



Dienstag, 31.07.2018, 18 Uhr

Johann Heinrich Roos, Liselotte von der Pfalz mit Spielgefährtin, 1663/64, Öl auf Leinwand, 110 x 91 cm. Foto und © mpk.
Johann Heinrich Roos, Liselotte von der Pfalz mit Spielgefährtin, 1663/64, Öl auf Leinwand, 110 x 91 cm. Foto und © mpk.

Gespräch in der Sammlung
„Kinderdarstellungen“
Jessica Neugebauer M.A.

Die wohl bekannteste Kinderdarstellung in der Sammlung des mpk ist „Liselotte von der Pfalz mit Spielgefährtin“ von 1663/64. Dieses Werk belegt, dass Johann Heinrich Roos nicht allein als Tier- und Landschaftsmaler reussierte, sondern ebenso ein ausgezeichneter Porträtist war.

Elisabeth-Charlotte, Spitzname Liselotte, war die Tochter des Kurfürsten Karl. I Ludwig von der Pfalz und seiner Frau Charlotte von Hessen-Kassel. Neben diesem Gemälde werden weitere Darstellungen von Kindern und Heranwachsenden aus der Sammlung betrachtet. Nicht von allen lässt sich die Biographie so eindeutig nachvollziehen wie jene der Liselotte, spätere Herzogin von Orléans.



Sonntag, 15.07.2018, 11 Uhr

Abbas Kiarostami, Ohne Titel (Fotografie aus der Serie Snow White), 1978-2004 . Foto Privatsammlung. Courtesy Stiftung Situation Kunst, Bochum © Nachlass Kiarostami
Abbas Kiarostami, Ohne Titel (Fotografie aus der Serie Snow White), 1978-2004 . Foto Privatsammlung. Courtesy Stiftung Situation Kunst, Bochum © Nachlass Kiarostami

Gespräch in der Ausstellung „Abbas Kiarostami"
„Fotografie und Lyrik"
Dr. Heinz Höfchen

Dr. Heinz Höfchen, Kurator der Ausstellung, zeigt im Gespräch die Charakteristika der Kunst von Abbas Kiarostami, der zu den wichtigsten iranischen Künstlern des 20. Jahrhunderts gehört. Er gilt als einer der großen Regisseure des Weltkinos. Neben seiner Filmkunst steht gleichbedeutend ein herausragendes fotografisches Schaffen, das es zu entdecken gilt. Natur und Mensch stehen im Mittelpunkt seines herausragenden Schaffens, das durchdrungen ist von der Poesie der Einsamkeit und monumentaler Leichtigkeit. Das Lakonische der Bildsprache Kiarostamis findet sich auch in der Lyrik des Künstlers, die ihm selbst am allerwichtigsten war.

Phänomenologische Verknappung in ihrer unerwarteten Schönheit führt dabei paradoxerweise zum fundamentalen ästhetischen Entwurf, der alle künstlerischen Äußerungen Kiarostamis durchzieht. So spiegelt die cineastische Arte Povera der dramaturgisch äußerst schlichten Filme Kiarostamis sowohl die Reduktion seiner Poesie als auch den Minimalismus seiner Fotografie.

 



Dienstag, 26.06.2018, 18 Uhr

Blick in die Dauerausstellung des mpk mit Erich Heckel und Hermann Scherer. Foto und © mpk
Blick in die Dauerausstellung des mpk mit Erich Heckel und Hermann Scherer. Foto und © mpk

Gespräch in der Sammlung
„Dialoge: Wie Werke aufeinander Bezug nehmen. Überlegungen zur Sammlungsgestaltung"
Dr. Britta E. Buhlmann, Direktorin des mpk


Liegt es am M im jeweiligen Titel, dass „Mütterliche Zärtlichkeit" von Ossip Zadkine und „Migof" von Bernhard Schulze in der Sammlungspräsentation des mpk im gleichen Raum untergebracht sind? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Franz von Stucks „Reitende Amazone" und Kiki Smiths „Ladybird", die unterschiedlichen Jahrhunderten entstammen und was verbindet Carl Spitzwegs „Zeitungsleser" mit Heinrich Jakob Frieds „Blick auf die Madenburg"?

Im Rahmen eines Rundgangs diskutieren wir Fragen zur Ausstellungsgestaltung und sehen uns Dialoge an, die zwischen Werken entstehen, die nicht auf den ersten Blick miteinander zu tun haben. Warum steht eine Vitrine mit französischen Vasen gleich neben einem Gemälde, auf dem Anselm Feuerbach eine Szene aus dem West-Östlichen Diwan bebildert? Gibt es einen gemeinsamen Nenner zwischen Max Beckmanns „ Ringkämpfer" und Wilhelm Lehmbrucks „Weiblicher Torso" und wie steht es um Gemeinsamkeiten zwischen Erich Heckels „Flensburger Außenförde" und Hermann Scherers „Das kleine Mädchen"? Fragen wie diese oder solche, die Ihnen angesichts unserer Schauräume in den Sinn kommen, bestimmen das Gespräch mit Direktorin Britta E. Buhlmann.

 

Sonntag, 17.06.2018, 11 Uhr

Edmond Louyot, Felsen im Meer, undatiert. Foto und © mpk

Gespräch in der Sammlung
„Des Meeres und der Liebe Wellen"
Dr. Claudia Gross

Dem Sehnsuchtsort Meer will sich die Führung „Des Meeres und der Liebe Wellen" ganz poetisch annähern. Auf der Suche nach einem Bild, das Heros Trauer um Leander in Grillparzers gleichnamigen Trauerspiel wiederspiegelt, passieren wir unterschiedliche Landschaftsbilder in der ständigen Sammlung des mpk. Angefangen mit dem ruhigen Meer in der „Bucht von Neapel", gemalt von Johann Nepomuk Ott, über Edmond Louyots „Felsen im Meer" zu Max Pechsteins anrollender Welle „Am Jadebusen" ist dieses Mal die lyrische Grundstimmung in den Gemälden für uns von Bedeutung.

 

 

 

Führung am Feiertag, Donnerstag, 31.05.2018, 15 Uhr

Max Beckmann, Bildnis Minna Beckmann-Tube, 1930, Öl auf Leinwand, 161,3 x 84 cm. Foto mpk © VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Max Beckmann, Bildnis Minna Beckmann-Tube, 1930. Foto mpk © VG Bild-Kunst, Bonn 2018.

In der Sammlung
„Schreibende Maler"
Jessica Neugebauer M.A.

In der Führung am Feiertag die „Schreibenden Malern" gewidmet ist, werden Künstler aus der Sammlung des mpk vorgestellt, die sich auf vielfältige Weise nicht allein mit dem Medium der Malerei, sondern auch mit dem Schreiben beschäftigt haben. Kunsttheorien, Briefe und Gedichte – alle aus der Hand bildender Künstler – werden anhand ausgewählter Werke aus der Museumssammlung beleuchtet.

Von André Masson, der zahlreiche Schriften zur Kunst verfasst hat und für seine Werke auch die „écriture automatique" (automatischen Handschrift) nutzte, bis zu Max Beckmann, von welchem zahlreiche Briefe an seine erste Ehefrau Minna Beckmann-Tube überliefert sind, werden Künstler vorgestellt, die sich nicht nur malend, sondern auch schreibend ausgedrückt haben.

 

 

Dienstag, 29.05.2018, 18 Uhr

Hans Hofmann, Untitled, ca. 1929. Foto/Photo: Kim Keever, © The Renate, Hans and Maria Hofmann Trust, ARS, New York, VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Hans Hofmann, Untitled, ca. 1929. Foto/Photo: Kim Keever, © The Renate, Hans and Maria Hofmann Trust, ARS, New York, VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Gespräch in der Ausstellung „Hofmanns Wege"
„Das Frühwerk – Was vor der Farbe kam"
Sabrina Wilkin M.A.

Farbe wird zum Bildmotiv– doch was war davor? Hans Hofmann gilt als einer der wichtigsten Künstler der modernen abstrakten Malerei des 20. Jahrhunderts, insbesondere für die amerikanische Kunst. Berühmt für seinen außergewöhnlichen Umgang mit Farbe, beeinflussten seine Werke eine ganze Generation an Nachwuchskünstlern. Abgesehen von seiner Farbmalerei schuf der gebürtige Deutsche auch ein herausragendes zeichnerisches Werk, das im Fokus der Sonderausstellung und des gemeinsamen Rundgangs liegt.

Hans Hofmann entwickelte, zunächst beeinflusst von den Künstlern der École de Paris, nach und nach einen eigenen malerischen Stil, für den er berühmt werden sollte. Vor seiner Übersiedlung nach Amerika lehrte er in München an seiner eigenen Kunstschule, Sommerkurse gab er in jenen Jahren schon in den USA. Diese intensive pädagogische Arbeit ließ ihn die Malerei für eine geraume Zeit zurückstellen, wobei er sich jedoch niemals gänzlich vom eigenen künstlerischen Schaffen zurückzog. In dieser frühen Schaffensphase entstand eine Vielzahl von Zeichnungen, die seinen besonderen Blick auf unterschiedliche Motive zeigen. Er nutzt einen von Expressionismus und Kubismus beeinflussten, abstrakten Stil, um unterschiedliche Studien in schwarz-weiß anzufertigen. Ob Landschaft oder Porträts, Hofmanns Zeichnungen stechen auf seinem künstlerischen Weg ebenso hervor wie seine Gemälde. Ihre Besonderheiten und herausragende künstlerische Raffinesse können in unserer Sonderausstellung gemeinsam näher betrachtet und diskutiert werden.

 

Führung an Pfingstmontag, 21.05.2018, 15 Uhr

Max Pechstein, Am Jadebusen, 1910. Foto mpk © VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Max Pechstein, Am Jadebusen, 1910. Foto mpk © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

In der Sammlung
„Expressionismus"
Yolanda Guastaferro

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entsteht eine neue Stilrichtung: der Expressionismus. Repräsentative Vertreter des deutschen Expressionismus fanden sich zu Künstlervereinigungen wie „Der Blaue Reiter" oder „Die Brücke" zusammen. Sie entwickelten gemeinsam eine neue Farb- und Formensprache, um avantgardistische Ideen ausdrücken zu können. Bereits der Name, vom lateinischen "expressio" (Manifestation, Ausdruck), bezeichnet die Absicht der Vertreter dieses Stils, die Darstellung der konkreten Realität aufzugeben, um stattdessen eine subjektive Realität zu zeigen.

 

 

Führung an Pfingstsonntag, 20.05.2018, 15 Uhr

Hans Hofmann, Untitled (California Landscape), 1931. Foto/Photo: Kim Keever © The Renate, Hans and Maria Hofmann Trust; ARS, New York, VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Hans Hofmann, Untitled (California Landscape), 1931. Foto/Photo: Kim Keever © The Renate, Hans and Maria Hofmann Trust; ARS, New York, VG Bild-Kunst, Bonn 2018

In der Ausstellung „Hofmanns Wege"
„Landschaften"
Dr. Claudia Gross

In Hans Hofmanns (1880-1966) graphischem Frühwerk sind zahlreiche Landschaftsansichten zu finden. Einige davon entstanden im französischen Saint Tropez und zeigen immer denselben Bildausschnitt in unterschiedlichen zeichnerischen Bearbeitungen. Mal handelt es sich um eine schnelle Skizze, mal um eine detailliert ausgearbeitete Zeichnung. Während es sich bei den in Europa entstandenen Werken um Studien und Experimente zu Fragen der Form und Bildstruktur der Moderne handelt, sind seine in Kalifornien entstandenen Skizzen eher die intuitive Wiedergabe einer außergewöhnlichen Landschaft.

 

Führung am Feiertag, Donnerstag, 10.05.2018, 15 Uhr

Abb.: Hans Hofmann, Nude Study, ca. 1898. Foto/Photo: Kim Keever © The Renate, Hans and Maria Hofmann Trust; ARS, New York, VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Hans Hofmann, Nude Study, ca. 1898. Foto/Photo: Kim Keever © The Renate, Hans and Maria Hofmann Trust; ARS, New York, VG Bild-Kunst, Bonn 2018

In der Ausstellung „Hofmanns Wege"
„Das graphische Frühwerk"
Dr. Claudia Gross

Zeichnen gehört zum Handwerkszeug aller Künstler. Ob es sich um die Entwicklung von Bildideen- und deren Ausarbeitung, um Übungen für Hand und Auge oder eine Erinnerung – vielleicht an eine Landschaft oder Episode – handelt, die Zeichnung mit Bleistift oder Tusche ist für Hans Hofmanns (1880-1966) Frühwerk besonders wichtig. Neben Landschaftsskizzen finden sich bei ihm auch zahlreiche Werke, die sich mit dem Menschenbild befassen. Akademische Aktstudien stehen gleichwertig Seite an Seite mit beschwingten Kopfstudien.
Das Betrachten der Zeichnungen ist manchmal wie ein Blick hinter die Kulissen, ein Einblick in die Gedankenwelt des Künstlers oder ein Zeugnis seiner Entwicklung. In Hans Hofmanns graphischem Frühwerk stehen Erzählendes und Abstraktes in einem Bild nebeneinander.

 

 

Führung am Feiertag, Dienstag, 01.05.2018, 15 Uhr

Max Slevogt, Im Grünen – Frau Finkler und Nini Slevogt, 1904. Foto und © mpk
Max Slevogt, Im Grünen – Frau Finkler und Nini Slevogt, 1904. Foto und © mpk

In der Ausstellung „Max Slevogt"
„Der große Impressionist"
Yolanda Guastaferro

Zum 150. Geburtstag einer der wichtigsten Vertretern des deutschen Impressionismus, wird das malerische und graphische Werk Max Slevogts (1868 Landshut – 1932 Leinsweiler) im mpk präsentiert. Slevogts Aufenthalte während der Sommermonate in der Pfalz festigten seine Liebe zu der Region und inspirierten den Künstler zu zahlreichen Landschaftsdarstellungen im impressionistischen Stil. Die umfangreiche Sammlung des Hauses zeigt einen ganzheitlichen Überblick seines Oevres von dunkler akademischer Malerei bis zum luftig leichten Impressionismus.

 

Sonntag, 22.04.2018, 11 Uhr

Franz von Stuck, spielende Faune, 1898. Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern © mpk
Franz von Stuck, spielende Faune, 1898. Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern © mpk

Gespräch in der Sammlung
„Franz von Stuck. Vom Müllersohn zum Malerfürsten"
Dr. Claudia Gross

Ohne Frage hat Franz von Stuck (1863-1928) eine steile Karriere hingelegt. Mit nur 26 Jahren erhält er für sein Gemälde „Der Wächter des Paradieses" eine Goldmedaille, 1892 gehört er zu den Gründungsmitgliedern der Münchner Sezession. Er wird Akademieprofessor, heiratet und beginnt mit der Planung und dem Ausbau der Villa Stuck. Anhand der drei Arbeiten im Bestand des Museums Pfalzgalerie lassen sich Leben und Werk des Künstlers nachvollziehen.

 

 

Sonntag, 15.04.2018, 11 Uhr

Malte Spohr, Berlin 2018. Foto: Bettina Munk, Berlin

Zu guter Letzt
„Malte Spohr –Aufzeichnungen. Arbeiten 1994 bis 2018"
Gespräch und letzter Ausstellungsrundgang mit dem Ausstellungskurator Heinz Höfchen und dem Künstler Malte Spohr

Zum Abschluss der Ausstellung besteht nochmals Gelegenheit, inhaltliche und konzeptionelle Fragen zu diskutieren und sich über ästhetische Eindrücke auszutauschen. Der Rundgang durch die Ausstellung „Malte Spohr - Aufzeichnungen" bietet auch die Möglichkeit, im Gespräch anhand markanter Beispiele die wesentlichen Charakteristika der Stilentwicklung und der künstlerischen Konzepte Spohrs herauszuarbeiten.
Malte Spohr gilt als einer der wichtigen zeitgenössischen deutschen Zeichner, sein Werk ist in vielen bedeutenden Sammlungen präsent. Seine Arbeiten beruhen auf eigenen Fotografien, die für ihn die Funktion von Skizzen haben: er reduziert die Aufnahmen am Rechner unter Negierung von Binnenzeichnung auf eine Grundstruktur aus hellen und dunklen Partien, die in ihrer Komplexität und ihrer Übersetzung ins Zeichnerische strukturelle Realität abbilden. In Spohrs Zeichnungen wird Landschaftliches erkundet, Licht- und Strukturphänomene wie Wolkenformationen, Wasserspiegelungen und Lichtreflexe werden transformiert, neu interpretiert und von einer flüchtigen Erscheinung zu einer andauernden Wirkung in der Zeichnung verdichtet. Die Informationen der aufgezeichneten Formen wandeln sich zu changierenden Energiefeldern. Sie suggerieren die Bewegung allen Lebens und öffnen in ihrer Konzentration den uns umgebenden unendlichen Raum.

 

Ostermonatg, 02.04.2018, 15 Uhr

August Macke, Elisabeth am Schreibtisch, 1911. Foto und © mpk
August Macke, Elisabeth am Schreibtisch, 1911. Foto und © mpk

Führung am Feiertag in der Sammlung
„Höhepunkte der Sammlung"
Dr. Claudia Gross

Bedeutende Frauendarstellungen sind Thema der Führung am Ostermontag. Nicht allein im Portrait sondern auch als Allegorie oder Teil einer mythologischen Geschichte rückt die Frau in den Mittelpunkt der Betrachtung. Dabei wird der Bogen von Gabriel von Max' „Atropa Belladonna" und Arnold Böcklins „Nessus und Deianeira" bis zu August Mackes Bildnis seiner Frau „Elisabeth am Schreibtisch" und Alexander Kanoldts „Jungem Mädchen im rosa Kleid" gespannt.

 

Ostersonntag, 01.04.2018, 15 Uhr

Christus als Schmerzensmann, süddeutsch, Ende 15. Jh., Holz geschnitzt und gefasst. Foto und © mpk
Christus als Schmerzensmann, süddeutsch, Ende 15. Jh., Holz geschnitzt und gefasst. Foto und © mpk

Führung am Feiertag in der Sammlung
„Glaube und Schmerz"
Dr. Claudia Gross

An Ostern, dem wichtigsten Fest im Christentum, feiern Gläubige die Auferstehung Jesu Christi, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes den Tod überwunden hat. Schmerz und Tod finden ihren Ausdruck auch in der christlichen Kunst. Auf welche Art und Weise zeigen Künstler des ausgehenden Mittelalters Schmerz und Trauer? Welche Einzel- oder Gruppenfiguren eignen sich besonders zur Darstellung? Diesen Fragen wird am Ostersonntag anhand des Sammlungsbestandes nachgegangen.


Der „Nördlinger Engel" (1462), ursprünglich zur Kreuzigungsgruppe des Hochaltars von St. Georg in Nördlingen gehörend, von Niclaus Gerhaert von Leyden, zeigt die Trauer des Engels über das Ereignis der Kreuzigung. Betrübt hält er eine Hand an seine Wange. Einen besonderen Typus in der christlichen Formensprache stellt der „Schmerzensmann" dar. Christus präsentiert seine Wundmale. Er wird als Leidender gezeigt, zu dem der Betrachter eine innerliche Beziehung aufbauen soll. In diesen Kontext gehört auch die Darstellung der Muttergottes, Maria, mit dem Leichnam des vom Kreuz abgenommenen Jesus Christus, die sogenannte Pietà.

 

Dienstag, 27.03.2018, 18 Uhr

Max Slevogt, Orang Utan, 1901, Öl a.L., mpk, Gemäldesammlung. Foto und © mpk

Gespräch in der Ausstellung „Max Slevogt – Impression und Phantasie"
„Deutscher Impressionismus"
Dr. Heinz Höfchen

Dr. Heinz Höfchen, Kurator der Ausstellung, zeigt im Gespräch Charakteristika der Malerei des deutschen Impressionismus in der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts. Dabei wird in der Anschauung herausragender Bildbeispiele Max Slevogts die stilistische Entwicklung der impressionistischen Bewegung verdeutlicht: Es wird herausgearbeitet, dass französischer und deutscher Impressionismus nicht gleichzeitig zur Wirkung gekommen sind und die deutsche Schule nicht als bloßer Import des französischen Impressionismus gewertet werden kann.

 

Sonntag, 18.03.2018, 11 Uhr

Max Liebermann, Bildnis Lola Leder, 1922. Foto und © mpk

Gespräch in der Sammlung
„Verführerisch"
Andrea Löschnig M.A.

Verführung hat viele Gesichter. Der Anziehungskraft so manches Bildnisses, wie beispielsweise Max Liebermanns „Bildnis Lola Leder", kann man sich nur schwer entziehen. Mit ihrem Blick scheint sie den Betrachter gefangen zu nehmen. Doch nicht nur die Bildgattung des Porträts birgt das Potenzial einer verführerischen Kraft. Verführerisch können auf uns verschiedenste Dinge wirken, wobei damit nicht selten auch eine gewisse Gefahr einhergeht. Wir laden Sie ein, der Verführung in unserer Dauerstellung auf die Spur zu kommen.

Das Motiv des Verführerischen hat eine lange Tradition in der Kunst. Beispielsweise antiken Sagen oder bibelgeschichtlichen Zusammenhängen entnommen, wird dieses Thema oft mit einer reizvollen Frauengestalt in Verbindung gebracht. Doch nicht jede der mitunter komplizierten Liebesgeschichten nimmt ein gutes Ende. So auch nicht die Verlockung durch Gefahr oder gar den Tod, ein ebenfalls bekanntes Motiv in Kunst und Lyrik. Es ergibt sich ein ambivalentes Bild, der Mensch kann einerseits der Versuchung widerstehen, oder aber ihr erliegen. Nicht immer liegt dem Verführerischen etwas Ungutes zugrunde, doch ist nicht von der Hand zu weisen, dass auf die Schwächen, die kleinen und großen Laster des Menschen verwiesen wird. Zahlreiche Werke unserer Dauerstellung zeigen verschiedene Sichtweisen aus unterschiedlichen Kontexten auf das Verführerische. Wir werden sie während unserer Führung durch die Ausstellung näher betrachten.

 

Sunday, March 11th, 2018, 3 p.m.

Image: Ernst Ludwig Kirchner, Frühlingslandschaft (‚spring landscape‘), 1909. Photo and © mpk

Englischsprachige Führung in der Sammlung / English tour in the permanent exhibition
'All things green which sprout and blossom'
Ph.D. Claudia Gross

Spring is back! And with springtime comes a change of the surrounding world. Nature starts awakening from its winter sleep with blooming grass, trees and flowers. Everything emerges from the previous overall grey in bright, fresh colors. Green, white, pink and other vibrant colors introduce the new season and let us enjoy the warmer days even more. This feeling of awakening and the imagery of spring is found in many artworks as well. We will discover several of these works in our permanent exhibition together.

The fascination of spring as the beginning of a new year is connected to all life. Spring is the season of renewal and carefree days where we can have the feeling of a fresh start and new possibilities. Even if the change of seasons is a never ending circle, springtime always conveys a light-hearted feeling and certain associations. Especially within landscape paintings there are many references to this time of year. Some of these are transported via the color scheme in a more abstract way and others directly through a certain motif. During our guided tour visitors will have the chance to see different points of views regarding this topic and discuss various artworks with an expert.

 

Dienstag, 27.02.2018, 18 Uhr

Malte Spohr, sw III 0, 2015, Farb- und Bleistift auf Bütten, Privatbesitz Berlin. Foto Paul Schöpfer, Köln © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Gespräch in der Ausstellung „Malte Spohr – Aufzeichnungen. Arbeiten von 1994-2018"
„Intensität und Rhythmus"
Jessica Neugebauer M.A.

Malte Spohrs Zeichnungen scheinen auf den ersten Blick widersprüchlich. Obwohl sie abstrakt sind wecken die Formen im Betrachter Erinnerungen: Luftaufnahmen von Inselgruppen, Wolken am Himmel oder Satellitenaufnahmen. Im Rundgang durch die Ausstellung werden ausgewählte Werke Spohrs gemeinsam betrachtet und besprochen, sowie auch auf die Technik und den Arbeitsprozess des Künstlers eingegangen.
Spohr setzt mit dem Lineal präzise Linien parallel auf strukturiertes Büttenpapier. Durch verschiedene Abstände, Frequenzen und Intensitäten entstehen Werke die das Sehen des Betrachters herausfordern: fangen die Linien an sich vor dem inneren Auge zu bewegen?

 

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