Gespräche

Samstag, 03.10.2020, 15 Uhr

Adolf Luther, Sphärisches Hohlspiegelobjekt,1979, Foto: Adolf-Luther-Stiftung, Krefeld © VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Adolf Luther, Sphärisches Hohlspiegelobjekt,1979, Foto: Adolf-Luther-Stiftung, Krefeld © VG Bild-Kunst, Bonn 2020, www.bildkunst.de

Führung am Feiertag
"Lichtblicke – Adolf Luther und Künstlerfreunde"
Dr. Claudia Gross

„Eine Variante im Licht genügt, um alles zu ändern." Diese Überzeugungtreibt den 1912 in Krefeld geborenen Künstler Adolf Luther an, seinekünstlerische Ausdrucksform weiterzuentwickeln. Von der Malerei kommend führtihn sein Weg über „Licht und Malerei" zu Materiebildern und zu Lichtobjekten.Mit seinen Installationen in denen er Glas und später Hohlspiegeln verarbeitet,findet Adolf Luther zu seinem künstlerischen Höhepunkt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher bitten wir um vorherige telefonische Anmeldung unter: 0631-3647-205
Derzeit ist ein Besuch des Museums lediglich unter Einhaltung der ausgehängten Hygienemaßnahmen (Tragen von Mund-Nasenschutz und Einhaltung der Abstandregeln) möglich.

www.bildkunst.de

Sonntag, 11.10.2020, 11 Uhr

Abb.: Jules Debois, Leda und der Schwan, nach 1894, Foto und © mpk, Kaiserslautern
Abb.: Jules Debois, Leda und der Schwan, nach 1894, Foto und © mpk, Kaiserslautern

Dauerausstellung
„Die Frau im Blick des Künstlers"
Dr. Claudia Gross

Für das lang ersehnte Wiedersehen mit alten Freunden in der Dauerausstellung wollen wir die Frau aus Sicht des Künstlers in den Blick nehmen. Dabei wird der Bogen von der Frau als mythologisches Wesen über die sinnliche Weiblichkeit bis hin zum Portrait einer Dame ebenso gespannt, wie die künstlerische Umsetzung von gegenständlich bis abstrakt. Abb.: Jules Debois, Leda und der Schwan, nach 1894, Foto und © mpk, Kaiserslautern

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher bitten wir um vorherige telefonische Anmeldung unter: 0631-3647-205 Derzeit ist ein Besuch des Museums lediglich unter Einhaltung der ausgehängten Hygienemaßnahmen (Tragen von Mund-Nasenschutz und Einhaltung der Abstandregeln) möglich.

Dienstag, 27.10.2020, 18 Uhr

Abb.: Bernard Descamps, Islande, 2012, Fotografie, © Bernard Descamps
Abb.: Bernard Descamps, Islande, 2012, Fotografie, © Bernard Descamps

de natura, "Licht und Bewegung in den Landschaftsbildern von Descamps, Lang und Wiora"
Dr. Sören Fischer

Herzlich willkommen in den Bildwelten von Bernard Descamps, Peter Lang und Melanie Wiora! Ihre Werke rücken Naturausschnitte und raue Oberflächentexturen ins Bild. Sie beschreiben vergängliche, kurzlebige Muster in der Natur, beispielsweise Vogelformationen, karge Schneefelder auf Island, das Polarlicht oder den Ausbruch des isländischen Geysirs Strokkur in extremer Verlangsamung. Der Mensch ist stets abwesend. Die Bilder wirken still – auf den ersten Blick. Dann aber erkennt man, wie Landschaftsstrukturen Bewegungen erzeugen, wie Licht in großer Gelöstheit den Bildraum bestimmt. Island steht im Zentrum, nicht nur im übertragenen Sinne. Gerade auch die Landschaftsfotografien des Pariser Künstlers Bernard Descamps – er stellt erstmals im Museum Pfalzgalerie aus – widmen sich intensiv der isländischen Natur und lassen ungeahnte Schönheit, auch eiskalte Erhabenheit, im Detail, entdecken.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher bitten wir um vorherige telefonische Anmeldung unter: 0631-3647-205
Derzeit ist ein Besuch des Museums lediglich unter Einhaltung der ausgehängten Hygienemaßnahmen (Tragen von Mund-Nasenschutz und Einhaltung der Abstandregeln) möglich.

 

Vergangene Ausgaben

Sonntag, 13.09.2020, 11 Uhr

Bernard Descamps, Islande glacier, 2011, Fotografie, © Bernard Descamps
Bernard Descamps, Islande glacier, 2011, Fotografie, © Bernard Descamps

„de natura"
„Moderne Landschaftsdarstellungen"

Dr. Claudia Gross

Ist Landschaft für zeitgenössische Künstler überhaupt noch ein Thema? Und ob! Das Museum Pfalzgalerie stellt in der Sonderausstellung „de natura" zwei Künstler und eine Künstlerin vor, die sich in Fotografie, Druckgrafik und Film mit Naturdarstellungen auseinandersetzen. Welche künstlerischen Positionen Bernard Descamps, Peter Lang und Melanie Wiora dafür einnehmen, soll in der Führung besprochen werden.

Mit vorheriger telefonischer Anmeldung unter: 0631-3647-205, max. 10 Personen

Dienstag, 18.02.2020, 18 Uhr

Karl Millner, Der Hechtsee bei Oberaudorf, Inv.-Nr. BST 63, mpk, Foto und © mpk
Karl Millner, Der Hechtsee bei Oberaudorf, Inv.-Nr. BST 63, mpk, Foto und © mpk

Dauerausstellung
„Figur und Landschaft"
Dr. Sören Fischer

Das Museum Pfalzgalerie zeigt in seiner Dauerausstellung verschiedene, sehr eindrückliche Landschaftsgemälde des 19. Jahrhunderts. Gerade in der Landschaftsmalerei ist die Beziehung zwischen Mensch und Natur ist ein wichtiges Thema. Menschen verleihen der Natur Dimension, Lebendigkeit, Geschichten. Wenn beispielsweise, wie in Karl Millners Gemälde „Der Hechtsee bei Oberaudorf" (1867), winzige Figuren vor einer massiven Alpenkette erscheinen, führt das die übermenschliche Erhabenheit der Natur sinnbildhaft vor Augen. Dann wieder wird die Landschaft zum idealisierten Idyll von italienischen Dorfbewohnern oder zum Rastplatz von Ross und Reiter. Das Kunstgespräch lädt ein, die Beziehung von Mensch und (Um)Welt in der Malerei einmal näher zu betrachten.

Zurück