Gespräche

Dienstag, 27.08.2019, 18 Uhr

Eva Jospin, Panorama, 2019, Karton, Holz, 4 Teile, 89 x 630 x 28 cm, Courtesy Galerie Suzanne Tarasieve, Foto: Benoît Fougeirol, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Eva Jospin, Panorama, 2019, Karton, Holz, 4 Teile, 89 x 630 x 28 cm, Courtesy Galerie Suzanne Tarasieve, Foto: Benoît Fougeirol, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019


Gespräch in der Ausstellung „Eva Jospin - Wald(t)räume"
„Sehnsuchtsort Wald"
mit Kuratorin Dr. Annette Reich

Ein wiederkehrendes Motiv mit dem sich Eva Jospin
(* 1975 in Paris) immer wieder eingehend auseinandersetzt, ist der Wald. Als Sehnsuchtsort dient er gleichsam als Schutzraum, als Ort der Erholung, des Rückzugs vom Treiben der Welt.
Er ist Inbegriff der Natur sowie Ausdruck und Teil der zivilisierten Welt, der Kultur. Stämme, Äste und Zweige in extremer Dichte aus Karton geformt, sind in Jospins Werken kompositorisch so angeordnet, dass Raumtiefe entsteht.
Den über 2 mhohen, vertikal aufragenden „Waldreliefs" und einem beispielsweise über 6 m breiten „Waldpanorama" wohnen ein eigener Zauber inne. Rätselhaft und nahezu magisch muten diese durch Licht und Schatten modellierte Naturausschnitte an. Zugleich vermögen sie in ihrer Morbidität eine poetische Aura zuentfalten.

Dienstag, 25.08.2019, 11 Uhr

Eva Jospin, Forêt, 2012, Detail, Foto: Atelier Eva Jospin, Paris, © VG Bild-Kunst, Bonn, 2019
Eva Jospin, Forêt, 2012, Detail, Foto: Atelier Eva Jospin, Paris, © VG Bild-Kunst, Bonn, 2019


Gespräch in der Ausstellung „Eva Jospin - Wald(t)räume" 
„Zwischenräume - Geheimnisvolle Finsternis
"
Dr. Claudia Gross

Die aus Wellpappe geschnittenen Reliefs von Eva Jospin geben Ausschnitte der Natur wieder, wie sie die Künstlerin versteht. Hier begegnen uns Baumstämme und Äste, dicht an dicht – gibt es ein Durchkommen für Mensch oder Tier? Wo befindet
sich der Lebensraum: Im Baum selbst, den Hohlräumen unter der Rinde oder zwischenden Einzelelementen, in den schmalen Räumen, die dem Naturausschnitt Spannung verleihen; wo sich der Blick in der Finsternis verliert und jeder und jede mit den eigenen Gedanken konfrontiert wird.

Dienstag, 18.08.2019, 11 Uhr

Erich Heckel, Nordküste der Flensburger Außenförde, 1914, Foto und © mpk
Erich Heckel, Nordküste der Flensburger Außenförde, 1914, Foto und © mpk

„Sommerfeeling"
Gespräch in der Ständigen Sammlung
Dr. Claudia Gross

Wenn der Wind heiß über die Haut streicht und sich die Luftmassen mit einem lauten Donner begegnen, dann haben wir Hochsommer! Sonne, Sand und Meer lieben die einen, Berge, Seen und Wälder die anderen. Das Museum Pfalzgalerie bietet kühle Räume mit wunderbaren Meerblicken und traumhaften Urlaubsbildern.Warum wirken manche Gemälde kühl und andere strahlen Wärme aus? Auf der Suche nach atmosphärisch schönen Sommergemälden laden wir zu einem Rundgang durch die Sammlung ein.

Dienstag, 06.08.2019, 18 Uhr

Johann Heinrich Roos, Kinderbildnis der Liselotte von der Pfalz mit einer Spielgefährtin, um 1664, Öl auf Leinwand, mpk, Gemäldesammlung, Foto und © mpk
Johann Heinrich Roos, Kinderbildnis der Liselotte von der Pfalz mit einer Spielgefährtin, um 1664, Öl auf Leinwand, mpk, Gemäldesammlung, Foto und © mpk

Highlights im mpk"
Gespräch in der Ständigen Sammlung
Dr. Heinz Höfchen

Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern besitzt bedeutende Sammlungen an Malerei, Plastik und Graphik des 19. bis 21. Jahrhunderts sowie kunsthandwerkliche Bestände des 16. bis 18. Jahrhunderts. Sammlungsschwerpunkte sind die Münchner Malerei des 19. Jahrhunderts von Romantik bis Realismus, die Malerei des deutschen Impressionismus und Expressionismus, die Kunst nach 1945 sowie Tendenzen der unmittelbaren Gegenwart. Der Bogen der Exponate in der ständigen Sammlung spannt sich von spätmittelalterliche Plastik bis zu neuester Kunst. Bei dem Rundgang mit Dr. Heinz Höfchen werden herausragende Arbeiten präsentiert und besprochen: Chronologisch setzt die Führung ein mit Werken des pfälzischen Barockmalers Johann Heinrich Roos und endet mit zeitgenössischer amerikanischer Kunst von Frank Stella und Sam Francis.

Dienstag, 30.07.2019, 18 Uhr

Elisabeth Treskow, Ring, Essen, 1924, Gold, facettierter Smaragd, 4 Brillanten, Privatbesitz, Foto und © mpk
Elisabeth Treskow, Ring, Essen, 1924, Gold, facettierter Smaragd, 4 Brillanten, Privatbesitz, Foto und © mpk

Die Grande Dame der Silber-und Goldschmiedekunst
Gespräch in der Ausstellung „Elisabeth Treskow"
Dr. Svenja Kriebel

Elisabeth Treskow (1898 – 1992) gehört zu den erfolgreichsten und bedeutendsten Gold- und Silberschmiedekünstlerinnen und -künstlern des 20. Jahrhunderts. Ihre Colliers, Armreifen, Broschen und Ringe bestechen durch ein raffiniertes Arrangement der Materialien. In virtuoser Perfektion verbindet sie die Strahlkraft von Edelsteinen mit dem Glanz polierten Goldes, elegant unterbrochen durch ein von Goldkügelchen hervorgerufenes Spiel von Licht und Schatten. Die ausdrucksstarken Schmuckwerke überzeugen bis heute. So reichte ihr Auftraggeberkreis von den Vorständen der Firmen Krupp und Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk AG, kurz RWE, über den Leiter des Folkwang-Museums bis hin zu Schauspielerinnen wie Magda und Romy Schneider.

Svenja Kriebel, Kuratorin der Ausstellung, zeigt anausgewählten Stücken, warum im Einzelnen„die Treskow" als Grande Dame der Goldschmiedekunst gilt..

Vergangene Ausgaben

Dienstag, 23.07.2019, 18 Uhr

Henri Laurens, La Grande Nuit, 1950, Bronze, 29 x 71 x 27 cm, Foto: mpk, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Henri Laurens, La Grande Nuit, 1950, Bronze, 29 x 71 x 27 cm, Foto: mpk, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

„Henri Laurens", Gespräch in der Ständigen Sammlung
mit Dr. Annette Reich

Der liegende weibliche Akt La Grande Nuit, 1950, verkörpert,
wie der Name andeutet, die Nacht. In sich versunken und zugleich von einer gewissen Körperspannung durchdrungen, scheint sich die Figur zwischen Träumen und Wachen zu befinden. Dieser spannungsgeladene Balanceakt zwischen bipolaren Erscheinungen bestimmt nicht nur die Skulptur im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, sondern ist ein prägendes Merkmal des gesamten Schaffens von Henri Laurens
(1885-1854). Harte Kanten treffen auf amorphe Wölbungen, voluminöse Körperformen auf räumliche Leere und
nicht zuletzt kubistische Strenge auf die
Weichheit der Form. Als lebenslanger Freund von Georges Braque, Teilnehmer am Pariser Salon des Indépendants
und der Weltausstellung 1936, ist Henri Laurens zweifelsohne einer der bedeutendsten Bildhauer der ersten Hälfte
des 20. Jahrhunderts. Das mpk lädt ein, im Gespräch mit Dr. Annette Reich, diesen großen Künstler neu zu entdecken.

Dienstag, 9.07.2019, 18 Uhr

Otto Dix, Bildnis Bankier Arnhold, 1927,Mischtechnik auf Holz, mpk, Gemäldesammlung. Foto mpk, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Otto Dix, Bildnis Bankier Arnhold, 1927,Mischtechnik auf Holz, mpk, Gemäldesammlung. Foto mpk, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Meisterwerke des 20. Jahrhunderts
Gespräch in der ständigen Sammlung
Dr. Heinz Höfchen

Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern besitzt eine bedeutende Kollektion an Malerei und Plastik des 20. Jahrhunderts, deren Entwicklungslinien mit herausragenden Meisterwerken belegt werden können. Max Slevogts Bildnis Max Liebermann und Ernst Ludwig Kirchners Frühlingslandschaft stehen beispielhaft für deutschen Impressionismus und Expressionismus, Otto Dix' Bildnis Bankier Arnhold für die Neue Sachlichkeit. Informelle Kunst der Nachkriegszeit begegnet uns mit André Masson, Ernst Wilhelm Nay oder Bernard Schultzes Migof – Maler und Modell. Die Klassische Moderne unserer französischen Nachbarn treffen wir mit Plastiken von Henri Laurens und Ossip Zadkine. Zeitgenössische amerikanische Kunst ist präsent durch beeindruckende Werke von Frank Stella und Sam Francis. Im Gespräch werden anhand dieser und weiterer Chef d'Œuvres Traditionslinien der Kunst des 20. Jahrhundert saufgezeigt, hinterfragt und diskutiert.

Dienstag, 2.07.2019, 18 Uhr

Elisabeth Treskow als junge Meisterin, Essen, um 1924/25, Foto: Gertrud Hesse, © Rheinisches Bildarchiv
Elisabeth Treskow als junge Meisterin, Essen, um 1924/25, Foto: Gertrud Hesse, © Rheinisches Bildarchiv

Was heißt hier Golden Girl?
Gespräch in Ausstellung „Elisabeth Treskow"
Dr. Svenja Kriebel M.A.

Das mpk startet mit derGoldschmiedin Elisabeth Treskow eine neue Ausstellungreihe, die sich mit herausragenden Kunsthandwerkerinnen beschäftigt. Der Titel zitiert, mit einem Augenzwinkern, den Grundgedanken einer amerikanischen Sitcom, die in den 1990er-Jahren in Deutschland ausgestrahlt wurde: Vier ältere Damen gehen auf einzigartig komische Weise mit ihrem Alltag um und greifen dabei en passent mit ungeheurer Durchsetzungskraft soziale Themen auf. Was im Einzelnen dazu gehörte, mit welchem ungebeugsamen Geist insbesondere Frauen im 20. Jahrhundert ihr Handwerk verfolgten und wodurch Elisabeth Treskow zum Golden Girl No. 1 wurde, ist Thema der Abendführung mit Kuratorin Dr. Svenja Kriebel M.A.

 

Dienstag, 4.06.2019, 18 Uhr

Bernard Schultze, Migof – Maler und Modell, 1969, Mischtechnik, mpk, Skulpturensammlung. Foto mpk,  © Künstler
Bernard Schultze, Migof – Maler und Modell, 1969, Mischtechnik, mpk, Skulpturensammlung. Foto mpk, © Künstler

Expression in der Kunst des 20. Jahrhunderts
Gespräch in der ständigen Sammlung
Dr. Heinz Höfchen

Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern besitzt eine bedeutende Kollektion an Malerei des 20. Jahrhunderts. Ihre Charakteristika können an wichtigen Beispielen aufgezeigt werden.
So sind neben exemplarischen Arbeiten des deutschen Expressionismus, beispielsweise von Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann und Carl Hofer, auch herausragende Werke vieler anderer Künstler vertreten.

Expression in der Kunst ist allerdings nicht nur ein Phänomen der Zeit vor und nach dem Ersten Weltkrieg: Expression meint Ausdruck. So muss notwendig alle Kunst expressiv sein.Expressionismus ist dabei in besonderem Maße von der Übersteigerung des Ausdrucks geprägt. Diese Tendenzen sind auch in anderen Stilzusammenhängen immer wieder virulent. Im Gespräch werden diese expressiven Traditionslinien in der Kunst des 20. Jahrhunderts aufgezeigt und diskutiert.

Christi Himmelfahrt, Donnerstag 30.05.2019, 15 Uhr

Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern. Foto Gunther Balzer, Kaiserslautern © mpk
Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern. Foto Gunther Balzer, Kaiserslautern © mpk

Führung am Feiertag in der Sammlung
„Highlights der Sammlung"
Barfin Habash

Das Museums Pfalzgalerie Kaiserslautern, 1874 als Gewerbemuseum gegründet, ist heute geprägt durch eine gelungene moderne Museumsgestaltung. Den hochkarätigen Gemälden und Skulpturen des 19. bis 21. Jahrhunderts sind Werke des Kunstgewerbes, wie etwa Möbel, Porzellan oder Glas, aus den jeweiligen Epochen zur Seite gestellt. Begleiten Sie uns auf einer Reise durch das Museum, erfahren Sie mehr über die Architektur des Hauses, die Geschichte seiner Sammlung, und herausragender Kunstwerke.

 

 

Dienstag, 28.05.2019, 18 Uhr

Frank Stella, Untitled (Playskool Hose), 1984, Relief aus Metallteilen, z.T. bemalt, Gartenschlauch, 138,5 x 91,4 x 48,3 cm, Privatsammlung, Dauerleihgabe an das mpk, Foto: Eric Jobs, Bochum © VG Bildkunst, 2019
Frank Stella, Untitled (Playskool Hose), 1984, Relief aus Metallteilen, z.T. bemalt, Gartenschlauch, 138,5 x 91,4 x 48,3 cm, Privatsammlung, Dauerleihgabe an das mpk, Foto: Eric Jobs, Bochum © VG Bildkunst, 2019

„Ist das Kunst oder kann das weg?"
Gespräch in der Sammlung
Dr. Svenja Kriebel M.A.

Nicht jedes Kunstwerk findet die Begeisterung die ein Gemälde von Rembrandt oder Caspar David Friedrich hervorruft. Seit den Zeiten der Dada-Bewegung irritieren Künstler und verunsichern ihr Publikum durch die freie Wahl ihrer Materialien und deren Anwendung innerhalb ihrer Werke. Die dahinter steckenden Überlegungen und Absichten verführen nicht mit delikater oder auch gekonnter „Kunstfertigkeit" sondern brüskieren und provozieren nicht selten, fordern eine eigene Wahrnehmung. Die Badewanne von Joseph Beuys, eigentlich ein Kunstobjekt „Ohne Titel", ist hier ein gleichermaßen prominentes wie beredtes Beispiel. Hinter allem eine Bedeutung zu sehen, hat für den literarischen Bereich 1993 Hape Kerkeling mit „Hurz" treffend aufs Korn genommen. An diesem Dienstagabend stehen besonders die Werke der Sammlung im Fokus, deren Sprache nicht gleich - und vielleicht auch nicht leicht - zu entschlüsseln ist. Vor allem, wenn Müll und Schrott Einzug in hehre Kunst erhält, geht die Frage besonders leicht über die Lippen: Ist das Kunst oder kann das weg?

 

Maifeiertag, 01.05.2019, 15 Uhr

Abb. Heike Negenborn, Net Scape 2, 2015-18. Foto und © Künstlerin
Heike Negenborn, Net Scape 2, 2015-18. Foto und © Künstlerin

Führung am Feiertag in der Ausstellung „Pfalzpreis"
„Heike Negenborn"
Dr. Claudia Gross

Die mit dem Pfalzpreis für Malerei 2018 ausgezeichneten Bilder der Werkreihe großer Überblickslandschaften mit dem Titel „Net-Scapes – Landschaft im Wandel" sind die aktuellsten Arbeiten der Künstlerin Heike Negenborn. In ihren Bildern wird die Landschaft zur Staffage und als Konstrukt dargestellt. Es ist nicht die ursprüngliche naturbelassene Landschaft, sondern eine Kulturlandschaft, die ihre Gestalt nicht den Naturgewalten, sondern der rationalen menschlichen Planung verdankt.

 

Dienstag, 30.04.2019, 18 Uhr

Frank Stella, Untitled (Playskool Hose), 1984, Relief aus Metallteilen, z.T. bemalt, Gartenschlauch, 138,5 x 91,4 x 48,3 cm, Privatsammlung, Dauerleihgabe an das mpk, Foto: Eric Jobs, Bochum © VG Bildkunst, 2019
Frank Stella, Untitled (Playskool Hose), 1984, Relief aus Metallteilen, z.T. bemalt, Gartenschlauch, 138,5 x 91,4 x 48,3 cm, Privatsammlung, Dauerleihgabe an das mpk, Foto: Eric Jobs, Bochum © VG Bildkunst, 2019

„Persönliche Highlights"
Gespräch in der Sammlung
Jessica Neugebauer M.A.

Wie sehen die persönlichen Highlights einer Museumsmitarbeiterin aus, die in den letzten zwei Jahren die Sammlung des Museums Pfalzgalerie intensiv kennen gelernt hat? Aus welchen Gründen sind dies ihre Lieblingswerke? Seien Sie bei diesem Rundgang durch die verschiedenen Epochen, die das mpk zu bieten hat, dabei und gehen Sie mit einem neuen Blick auf die Kunstwerke nach Hause. Die Bandbreite reicht von Carl Spitzweg über Hermann Scherer bis zu Frank Stella und Walter Moroder.

 

 

Dienstag, 23.04.2019, 18 Uhr

Nicole Heinzel, #2/131, 2011, Öl auf Leinwand, Foto: Gunther Balzer © Privatsammlung Berlin
Nicole Heinzel, #2/131, 2011, Öl auf Leinwand, Foto: Gunther Balzer © Privatsammlung Berlin

„I feel blue – Farbpsychologie und –wirkung"
Gespräch in der Ausstellung „Labyrinth der Farben."
Sabrina Wilkin M.A.

Im Jahr 1947 entwickelte der Schweizer Psychologe und Philosoph Max Lüscher einen Persönlichkeitstest. Anhand der Auswahl von Farben im Zusammenhang mit verschiedenen Fragen werden psychologisch relevante Charaktereigenschaften der Probanden bestimmt. Farbpsychologie spielt auch in der heutigen Gesellschaft eine große Rolle. Versteht man Farben und ihre Wirkung, versteht man es auch, eine bestimmte Atmosphäre zu erzeugen. Wie verschiedene Künstler die Macht der Farben nutzen steht im Fokus des gemeinsamen Rundgangs. Wählt man ein Blau-Grün beim sogenannten „Lüscher-Test", so kann daraus ein gewisses Selbstvertrauen abgeleitet werden, während bei der Wahl von Grau oder Schwarz eine Störung im Persönlichkeitsbild angenommen wird. Wie viel Wahrheit in dieser Art der Farbpsychologie steckt, kann in der Ausstellung getestet werden: Macht Rot uns tatsächlich aggressiv, werden wir bei Blau ruhiger und hemmt Braun wirklich unsere Kreativität? Finden Sie es heraus.

 

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