Künstlerstammtisch

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Dienstag, 17. September 2019, 18 Uhr

Abb.: Karl Schmidt-Rottluff, Drei am Tisch, 1914, Holzschnitt, mpk, Graphische Sammlung, Inv.-Nr. 59/149, Foto mpk,  ©  Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung, Berlin
Karl Schmidt-Rottluff, Drei am Tisch, 1914, Holzschnitt, mpk, Graphische Sammlung, Inv.-Nr. 59/149, Foto mpk, © Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung, Berlin

Am Dienstag, den 17. September 2019 findet um 18 Uhr im Foyer des Museums Pfalzgalerie erneut ein Künstlerstammtisch statt. Das Museum bietet damit einen Treffpunkt für Künstler und alle anderen Kunstinteressierten in einer zwanglosen, geselligen Runde. Das offene Treffen dient der Diskussion und dem inhaltlichen Austausch.

Die Gesprächsführung übernimmt wieder Dr. Heinz Höfchen, der an diesem Abend eine Vor-und Rückschau auf die kommende Ausstellung „All the best – 100 Jahre Graphische Sammlung" gibt. Der Kurator und seine Gäste sprechen über Graphik, Graphiker und die Graphische Sammlung...alles was damit zusammen hängt kann erfragt unddiskutiert werden.

Dienstag, 20. August 2019, 18 Uhr

Abb.: Hans Günther Hausen Foto, Fahrraddieb, 1952, Fotografie, mpk, Graphische Sammlung © mpk
Hans Günther Hausen Foto, Fahrraddieb, 1952, Fotografie, mpk, Graphische Sammlung © mpk

Am Dienstag, den 20. August 2019 findet um 18 Uhr im Foyer des Museums Pfalzgalerie erneut ein Künstlerstammtisch statt. Das Museum bietet damit einen Treffpunkt für Künstler und alle anderen Kunstinteressierten in einer zwanglosen, geselligen Runde. Das offene Treffen dient der Diskussion und dem inhaltlichen Austausch.

Die Gesprächsführung übernimmt wieder Dr. Heinz Höfchen, der an diesem Abend einen bekannten Pfälzer Fotografen und Freund des Hauses in Erinnerung rufen möchte: Hans Günther Hausen, geboren 1927 in Kaiserslautern, verstorben 2004 in Kusel. Mit seinen klassischen Schwarz-Weiß Aufnahmen hat Hausen während der 1950er Jahre internationale Beachtung gefunden. Bereits 1952 wurden seine Arbeiten mit der Goldmedaille des internationalen fotografischen Salons in Mailand ausgezeichnet. Hausens Vater war Konservator des Pfälzischen Gewerbemuseums sowie, während der deutschen Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg, Direktor der Museen der Stadt Metz. Deshalb wuchs Hausen in Kaiserslautern und Metz auf und erhielt erste fotografische Unterweisung durch die Fotografin der Metzer Museen. Hausen reflektierte das Lebensgefühl der Nachkriegszeit und den italienischen Neorealismus, wobei in der Arbeit Fahrraddieb sogar inhaltlich ein Meisterwerk dieser Stilrichtung, Vittorio de Sicas Ladri di biciclette (1948) zitiert wird. Atmosphärisch sehr dicht wirkt diese mit Überblendungen hergestellte Fotografie durch das eingefügte Kunstwerk, einen Pferdekopf (Han-Dynastie) aus der ostasiatischen Sammlung des Museums Pfalzgalerie.

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