KUNST(früh)STÜCK, Kunst und Kulinarisches

An jedem letzten Sonntag im Monat, um 11 Uhr, laden wir Sie zu unserer Reihe KUNST(früh)STÜCK ins mpk ein. Freuen Sie sich auf einen besonderen Kunstgenuss. Das gemeinsame Betrachten von Werken in der Ständigen Sammlung oder in einer der aktuellen Sonderausstellungen aktiviert die Sinne und schärft die Wahrnehmung. Ein vielseitiges Buffet im Anschluss spricht nicht nur die Augen, sondern auch den Gaumen an.

Reservieren Sie sich aufgrund der großen Nachfrage bitte frühzeitig einen Platz. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Karten sind ausschließlich im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich oder können unter info@mpk.bv-pfalz.de verbindlich bestellt werden. Bis zu einem festgesetzten Termin, den wir Ihnen mitteilen, muss der Eintrittspreis auf unserem Konto eingegangen sein, andernfalls verfällt ihre Anmeldung.

 

Sonntag, 12.05.2019, 11 Uhr

Max Slevogt, Familienbild Slevogt im Garten von Godramstein, 1911/12, Öl auf Leinwand, 161 x 200,5 cm. Foto und © mpk
Max Slevogt, Familienbild Slevogt im Garten von Godramstein, 1911/12, Öl auf Leinwand, 161 x 200,5 cm. Foto und © mpk

Zum Muttertag
„Mama, Oma, Schwiegermutter"
Gespräch in der Ständigen Sammlung mit Dr. Claudia Gross

Max Slevogt malte sich und seine Familie einst im Garten von Godramstein. Die beiden Kinder Nina und Wolfgang sind mit ihrer Mutter und den beiden Großmüttern zu sehen, die der Künstler im Freien wie für eine Fotografie platziert hat. Mutter und Kind, oder ist es die große Schwester, gehen in Hermann Scherers Skulptur „Das kleine Mädchen" eine enge Verbindung ein. Die Zwei-Figuren-Gruppe, die kindliche Angst thematisiert, wirkt sehr gefühlsbetont und ausdrucksstark. Ossip Zadkine lässt Mutter und Kind in seiner Skulptur „Tendresse Maternelle" („Mütterliche Zärtlichkeit") zu einer Einheit verschmelzen, die für Schutz und Geborgenheit steht. Tiefe Trauer bringt Käthe Kollwitz zum Ausdruck, indem sie sich und ihren im Krieg gefallenen Sohn Peter in Form einer „Pietà" (Marienklage) darstellt.

Das Bild der Mutter kann viele Facetten haben. Zum Muttertag bietet das Museum Pfalzgalerie die Gelegenheit, Darstellungen von Mutter-Kind-Beziehungen verschiedener Künstler kennenzulernen. Dr. Claudia Gross nimmt Sie mit auf eine Rundgang durch die Ständige Sammlung. Im Anschluss lädt ein Frühstücksbuffet die Gäste zum Verweilen und gedanklichen Austausch ein. Jede Mutter bekommt eine Blume geschenkt.

Preise:
Erwachsene 15 €, Kinder 3 € statt 6 €, Familien (2 Erw. mit 2 Kindern bis 12 J.) 35 € (Preise inkl. Eintritt)

Anmeldemodalitäten:
Eine Anmeldung ist erforderlich bis spätestens Donnerstag, 02.05.2019.
Karten sind ausschließlich im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich oder können verbindlich bestellt werden.

 

 

Sonntag, 26.05.2019, 11 Uhr

Ditzner Twintett. Foto Frank Schindelbeck
Ditzner Twintett. Foto Frank Schindelbeck

Jazzmatinee
Ditzner Twintett

Mit Mississippi-Lehm am Schuh und Rhein-Kieseln in der Tasche...

Es ist alles drin: Die beiden Zwillinge Roland und Bernhard Vanecek sind klassisch ausgebildete Blechbläser und haben an der Musikhochschule Mannheim unter anderem bei Prof. Paul Schreckenberger ihren letzten Schliff erhalten. Das hält sie nicht davon ab, sich mit zeitgenössischer Musik zu beschäftigen – berühmt gemacht hat sie da ganz aktuell das neu erschienene Hörspiel „Räuber Hotzenplotz" des WDR. Ganz klar, dass die beiden Herren über kurz oder lang mit dem Filigran-Drummer und Ausnahmemusiker Erwin Ditzner (les primitifs, Netnar Tsinim , Cobody u.v.m.) zusammentreffen mussten. Ein aufs Minimum reduziertes Orchester ist entstanden und trifft mit seiner Spielfreude und spontanen Unmittelbarkeit beim Publikum zielgenau in Herz und Hirn. Eine unerhört-perfekte Symbiose von Symphonik und Jazz. Gängige Begriffe wie Rhythmusgruppe oder Lead-Instrument kann man beim Ditzner Twintett getrost vergessen: Hier musizieren Tuba, Posaune und Schlagzeug auf Ohrenhöhe miteinander, so wie ein Klaviertrio von Mozart !

Bernhard Vanecek...... Posaune, Harmonika
Roland Vanecek...........Tuba, Harmonika und Keytar
Erwin Ditzner...............Schlagzeug

Preise: Erwachsene 30 €, Musik ohne Buffet 20 € (Preise inkl. Eintritt)

Anmeldemodalitäten: Eine Anmeldung ist erforderlich bis spätestens Donnerstag, 16.05.2019. Karten sind ausschließlich im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich oder können unter info@mpk.bv-pfalz.de bzw. telefonisch (0631 36 47 -201) verbindlich bestellt werden.

 

 

Weitere Termine

Nicole Heinzel, #2/131, 2011, Öl auf Leinwand, 240 x 190 cm. Foto: Gunther Balzer © Privatsammlung Berlin
Nicole Heinzel, #2/131, 2011, Öl auf Leinwand, 240 x 190 cm. Foto: Gunther Balzer © Privatsammlung Berlin

So, 23.06.2019
Lesung „Farbwellen"
zur Ausstellung „Labyrinth der Farben"

mit Dr. Katharina Dück, Autorin und Sprachwissenschaftlerin, Heidelberg

Preise: Erwachsene 20 €, Lesung ohne Buffet 10 € (Preise inkl. Eintritt)

 

 

 

 

 

 

 

Vergangene Ausgaben

Sonntag, 31.03.2019, 11 Uhr (Beginn Sommerzeit)

Abb.: Hans Nagel, ER 4, 1965.  Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern © VG Bild Kunst, Bonn 2019
Abb.: Hans Nagel, ER 4, 1965.  Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern © VG Bild Kunst, Bonn 2019

„Der Streik der Farben“
Ein Familien-KUNST(früh)STÜCK für junge und junggebliebene von 5 bis 95 Jahren in der Sonderausstellung „Labyrinth der Farben" und Lesung mit Hannelore Bähr

Wie fühlt sich ein blauer Farbstift, der immer nur Wasser malen soll? Und warum reden Orange und Gelb nicht miteinander? Ist Grün wirklich die einzige Farbe, die mit ihrem Schicksal zufrieden ist? Rot und Blau sind die Lieblingsfarben vieler Menschen, doch was ist mit dem unscheinbaren Beige? In der Lesung mit Hannelore Bähr gibt es viel über die Farben, ihre Aufgaben und Stimmungen zu erfahren. Eigene Farbbilder entstehen danach im Praxisteil – vielleicht kommen dabei auch weniger beliebte Farben zum Einsatz.

Beim anschließenden gemeinsamen Frühstück klingt die Veranstaltung in lockerer Atmosphäre aus.

Hannelore Bähr: Geboren und aufgewachsen in Mannheim, nach dem Studium der Theaterwissenschaften in Erlangen/Nürnberg Schauspielen (und Hochdeutsch) in Hamburg gelernt, danach Festengagements in München und Stuttgart, seit 1997 Schauspielerin am Pfalztheater („faschd widder dahäm”), Dozentin für Schauspiel an der VHS, Sprecherin beim SWR und begeisterte Pilzsammlerin im Pfälzer Wald.

Preise:
Erwachsene 15 €, Kinder 6 €, Familien (2 Erw. mit 2 Kindern bis 12 J.) 35 € (Preise inkl. Eintritt)

Anmeldemodalitäten:
Eine Anmeldung ist erforderlich bis spätestens Donnerstag, 21.03.2019.
Karten sind ausschließlich im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich oder können unter info@mpk.bv-pfalz.de bzw. telefonisch (0631 36 47 -201) verbindlich bestellt werden.

 



Sonntag, 24.02.2019, 11 Uhr

Michael Kidner, Wave Multiple, 1965-70. Foto: Andreas Kusch, mpk © The Estate of Michael Kidner, courtesy Flowers Gallery, London / New York

„Schwarz wie Ebenholz, weiß wie Schnee“
Jessica Neugebauer M.A. und Sabrina Wilkin M.A.

Schwarz und Weiß sind Gegenpole. Trotz ihrer Gegensätzlichkeit ergibt ihr Wechselspiel einen besonderen Reiz, wie er schon im Märchen mit Schneewittchens ebenholzschwarzem Haar und weißer Haut beschrieben ist. Obwohl Künstlern die gesamte Vielfalt an Farben zur Verfügung steht, bedienen sie sich gerne auch der Qualitäten von Schwarz, Weiß und ihrer Mischfarbe, dem Grau. Welche Wirkungen und Bedeutungen die unbunten Farben dabei erhalten, wird in einem gemeinsamen Gang durch die Ausstellung erkundet.

Das mpk stellt in seiner fünften Bestandsprobe „Zwischen Schwarz und Weiß“ Kunstwerke aus dem 20. und 21. Jahrhundert vor, in denen die besonderen Eigenschaften der unbunten Farben zum Vorschein treten. Hier eröffnet das „charakterlose“ Grau einen Raum, Schwarz und Weiß fügen sich in einem tänzerischen Rhythmus zu Mustern zusammen oder es spiegelt sich Licht auf glattem Schwarz, Verborgenes enthüllend. Eine integrierte Kabinettausstellung zum niederländischen Künstler Lon Pennock zeigt Zeichnungen und Modelle als thematische Ergänzungen zu einer im Außenbereich des mpk präsentierten Skulptur.

Im Anschluss an den Rundgang gibt es ein Frühstücksbuffet. Die Gäste sind zum Verweilen und zum gedanklichen Austausch eingeladen.

Preise:
Erwachsene 15 €, Kinder 6 €, Familien (2 Erw. mit 2 Kindern bis 12 J.) 35 €
(Preise inkl. Eintritt)

Anmeldemodalitäten:
Eine Anmeldung ist erforderlich bis spätestens Donnerstag, 14.02.2019.
Karten sind ausschließlich im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich oder können unter info@mpk.bv-pfalz.de bzw. telefonisch (0631 36 47 -201) verbindlich bestellt werden.

 



Sonntag, 25.11.2018, 11 Uhr und 17 Uhr

Nobuyuki Tanaka, FLOW V, 2018, Lack auf Hanf, 248 x 34 x 24 cm, Foto: Tadasu Yamamoto, © Nobuyuki Tanaka
Nobuyuki Tanaka, FLOW V, 2018, Lack auf Hanf, 248 x 34 x 24 cm, Foto: Tadasu Yamamoto, © Nobuyuki Tanaka

Doppel KUNST(früh/spät)STÜCK
ganz im Zeichen Japans – Kunst und Kulinarisches
Dr. Annette Reich, Japanischer Garten Kaiserslautern e.V.

Als herausragender Repräsentant und Wegbereiter des Gebrauchs von Lack in der Gegenwartskunst verwendet Nobuyuki Tanaka das Material meist in poliertem Tiefschwarz, zum Teil auch in intensivem Rot für seine großformatigen Skulpturen. So entstehen abstrakte Werke mit lebendig geschwungenen, meist glänzenden Oberflächen von großer Ausstrahlungskraft und Tiefe.

Um 11 Uhr stellt Kuratorin Dr. Annette Reich in einem Rundgang durch die Sonderausstellung „Nobuyuki Tanaka – Urformen“ das eindrucksvolle Œuvre eines der wichtigsten zeitgenössischen Lackkünstler Japans vor. Im Anschluss lädt ein „Buranchi“ (Japanischer Brunch) die Gäste auf eine kulinarische Reise nach Japan ein. Ein Spaziergang durch den Japanischen Garten bei entsprechendem Wetter und ein Besuch des Teehauses mit Erläuterungen beschließt das KUNST(früh)STÜCK.

Am späten Nachmittag, um 17 Uhr, findet dann im Rahmen eines KUNST(spät)STÜCKs eine Sake-Verkostung im mpk statt. Das Wort sake bezeichnet im Japanischen jede Art von Alkoholika. Im engeren Sinne meint es jedoch das traditionelle Reisgetränk. Es können verschiedene Sorten probiert werden und darüber hinaus erfahren die Besucher einiges zur Geschichte, Herstellung und Bedeutung des profanen und sakralen Trankes.

Beide Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Japanischen Garten Kaiserslautern e.V. statt.

Preise:
Einzelticket: Erwachsene 19 €, Kinder 9 € (ohne Sake-Verkostung), Familie (2 Erw. mit 2 Kindern bis 12 J.) 39 €; Kombiticket: Erwachsene 35 €, Kinder 15 € (ohne Sake-Verkostung), Familie (2 Erw. mit 2 Kindern bis 12 J.) 74 €.

Anmeldemodalitäten:
Eine Anmeldung ist erforderlich bis spätestens Donnerstag, 15.11.2018.
Karten sind ausschließlich im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich oder können unter info@mpk.bv-pfalz.de bzw. telefonisch (0631 36 47 -201) verbindlich bestellt werden.

 

 



Sonntag, 03.02.2019, 11 Uhr

Foto: Mode by Dorette, Pirmasens © Issey Miyake
Foto: Mode by Dorette, Pirmasens © Issey Miyake

„Designermode aus Japan“: Issey Miyake
präsentiert von „Mode by Dorette“, Pirmasens
und Rundgang durch die Sonderausstellung „Nobuyuki Tanaka – Urformen“ mit Kuratorin Dr. Annette Reich

Im Rahmen der Sonderausstellung mit einzigartigen Werken des japanischen Lackkünstlers Nobuyuki Tanaka (*1959 in Tokio) präsentiert die Pirmasenser Boutique für Damenbekleidung „Mode by Dorette“ Designermode von Issey Miyake (*1938 in Hiroshima). Originalität und Einzigartigkeit zeichnet auch seine Modelle aus. Deren Ästhetik ist unter anderem mit Funktionalität und Tragbarkeit verbunden.
Kleidung von Miyake bietet die Möglichkeit, auf unterschiedliche Art und Weise getragen zu werden. Seit den 1980er Jahren gehören Plissee-Falten zu seiner Handschrift. Miyakes Kreationen oft in leuchtend bunten Farben gelten erst dann als vollendet, wenn sie in Bewegung geraten, durch den menschlichen Körper zum Leben erweckt werden. Als Inspirationsquellen dienen ihm Bildhauerei, Tanz und Theater. Der Designer verwendet traditionelle Stoffe und experimentiert mit neuen Materialien. Ebenso wie Tanaka fühlt sich auch Miyake der japanischen Tradition verpflichtet. Zugleich sind die Schöpfungen beider von Internationalität geprägt.

Im Anschluss an Modepräsentation und Ausstellungsrundgang lädt ein Frühstücksbuffet die Gäste zum Verweilen und gedanklichen Austausch ein.

Die maximale Teilnehmerzahl ist bereits erreicht. Wir können leider keine Anmeldungen mehr annehmen.

 



Sonntag, 28.10.2018, 11 Uhr (Ende Sommerzeit!)

Nobuyuki Tanaka, Imaginary Skin III, 2016 & Imaginary Skin II, 2016. Foto Andreas Kusch, Kaiserslautern © Nobuyuki Tanaka
Nobuyuki Tanaka, Imaginary Skin III, 2016 & Imaginary Skin II, 2016. Foto Andreas Kusch, Kaiserslautern © Nobuyuki Tanaka

„Wasabi zum Frühstück“ – Japanische Literatur
Lesung mit Katja Schleithauer und Morphy Burkhart, Buchhandlung Blaue Blume, Kaiserslautern

„Wasabi zum Frühstück“ heißt ein Erzählband der im Westen bislang nahezu unbekannten Schriftstellerin, Kunstmalerin und Essayistin Fumiko Kometani (geb. 1930). Seit 1960 lebt die „amerikaniserte“ Japanerin in Südkalifornien, hält sich aber in regelmäßigen Abständen in ihrem Heimatland auf. Ihre und weitere Texte von zeitgenössischen japanischen Autoren sind Gegenstand des KUNST(früh)STÜCKs im Oktober. Katja Scheithauer und Morphy Burkhart von der Buchhandlung „Blaue Blume“ in Kaiserslautern lesen Passagen literarischer Werke, die sich mit ganz unterschiedlichen Stoffen auseinandersetzen und unter anderem Einblicke in die japanische Denk- und Lebensweise gewähren. Ein Büchertisch zur Veranstaltung gibt die Möglichkeit zu schmökern.

Im Anschluss an die Lesung gibt es ein Frühstücksbuffet. Die Gäste sind zum Verweilen und zum gedanklichen Austausch eingeladen.

Preise:
Erwachsene 15 €, Kinder 6 €, Familien (2 Erw. mit 2 Kindern bis 12 J.) 35 €
(Preise inkl. Eintritt)

Anmeldemodalitäten:
Eine Anmeldung ist erforderlich bis spätestens Donnerstag, 18.10.2018.
Karten sind ausschließlich im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich oder können unter info@mpk.bv-pfalz.de bzw. telefonisch (0631 36 47 -201) verbindlich bestellt werden.

 

 



Sonntag, 30.09.2018, 11 Uhr

Heike Negenborn, Net-Scape 2 - Landschaft im Wandel, 2015/2018, Acryl und Mischtechnik auf Leinwand, 130 x 155 x 4 cm. Foto und © Heike Negenborn
Heike Negenborn, Net-Scape 2 - Landschaft im Wandel, 2015/2018, Acryl und Mischtechnik auf Leinwand, 130 x 155 x 4 cm. Foto und © Heike Negenborn

„Pfälzer Künstler(gespräch) aktuell“ mit Heike Negenborn & Regina Reim in der Ausstellung „Pfalzpreis Malerei“
Moderation: Dr. Annette Reich

Der Bezirksverband Pfalz schreibt alle zwei Jahre den Pfalzpreis für Bildende Kunst aus. Dieses Jahr werden der Hauptpreis und der Nachwuchspreis in der Sparte Malerei vergeben. Unter den 21 von einer Fachjury ausgewählten Künstlern, befinden sich Heike Negenborn und Regina Reim, die mit Ihren Arbeiten in der Ausstellung vertreten sind. Zwei sehr unterschiedliche malerische Positionen stehen somit im Mittelpunkt des Künstlergespräches. Die Leiterin der Gemälde- und Skulpturensammlung des mpk, Dr. Annette Reich, hat Heike Negenborn und Regina Reim eingeladen, um einen gemeinsamen ausschnitthaften Blick auf das gegenwärtige Kunstschaffen in der Pfalz zu werfen.

Heike Negenborn (* 1964 in Bad Neuenahr-Ahrweiler - lebt in Windesheim) widmet sich in ihren schwarz-weiß-grauen Gemälden dem Spannungsfeld zwischen Natur- und Kulturlandschaft. Basierend auf einer präzisen Beobachtung und Analyse der Natur konstruiert Negenborn mittels eines Rasters weite, menschenleere Landschaften mit meist tiefliegenden Horizonten, die sich zwischen Realität und Fiktion bewegen.

Regina Reim (*1965 in Dahn - lebt in Speyer) setzt mit ihren filigranen Cutouts farbige Akzente. Indem sie auf Leinwand gemalte Bilder mit dem Skalpell ausschneidet und als Collagen arrangiert, entstehen abstrakte Wandobjekte, die große Experimentierfreude und einen spielerischen Umgang mit dem Material widerspiegeln.

Im Anschluss an das Künstlergespräch gibt es ein Frühstücksbuffet. Die Gäste sind zum Verweilen und zum gedanklichen Austausch eingeladen.

Preise:
Erwachsene 15 €, Kinder 6 €, Familien (2 Erw. mit 2 Kindern bis 12 J.) 35 €
(Preise inkl. Eintritt)

Anmeldemodalitäten:
Eine Anmeldung ist erforderlich bis spätestens Donnerstag, 20.09.2018.
Karten sind ausschließlich im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich oder können unter info@mpk.bv-pfalz.de bzw. telefonisch (0631 36 47 -201) verbindlich bestellt werden.





Sonntag, 26.08.2018, 17 Uhr

KUNST(spät)STÜCK

BAD BOY OF MUSIC – Hommage an George Antheil
Konzert zur Ausstellung „Hofmanns Wege“

Kai Schumacher (Piano)
Mari Kitamoto (Violine)
Friedemann Pardall (Violoncello)
Johannes Pardall (Moderation/Viola)


Kai Schumacher gehört zu den vielseitigsten Vertretern der zeitgenössischen Musikszene. Der „Punk Pianist“ (BR-Klassik) verwischt in seinen Konzerten die Grenzen von klassischer Avantgarde und Popkultur, ohne dabei in ausgetretenen Crossover-Pfaden stecken zu bleiben. Seine Debut-CD wurde von der Zeitschrift Fono Forum als „pianistische Sensation“ gefeiert und als CD des Monats ausgezeichnet. Gemeinsam mit Mari Kitamoto sowie Johannes und Friedemann Pardall widmet er sich in einem KUNST(spät)STÜCK den in den 1920er- und 1930er-Jahren entstandenen Klavier- und Kammermusikwerken der amerikanischen Futuristen George Antheil (1900-1958), Henry Cowell (1897-1965) und Leo Ornstein (1892-2002), begleitet von Auszügen aus Antheils Autobiographie „Bad Boy of Music“.

In dieser Zeit vielfältiger avantgardistischer Tendenzen schuf Hans Hofmann (1880-1966), der zu den bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts zählt, ein bislang weitgehend unbekanntes zeichnerisches Œuvre. Das mpk zeigt repräsentative Beispiele dieser frühen Zeichnungen. Konzert und Ausstellung beleuchten diese Epoche des Auf- und Umbruchs.

Im Anschluss an das Konzert sorgt ein Buffet, das der Tageszeit entsprechend „bespätstückt" ist, im Foyer des Museums für das leibliche Wohl. Hier können die Gäste in lockerer Atmosphäre miteinander ins Gespräch kommen sowie ihre Beobachtungen und Gedanken über Gehörtes und Gesehenes austauschen.

Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit mit www.basurconcert.de und wird gefördert durch den Renate, Hans und Maria Hofmann Trust, New York sowie den „Kultursommer Rheinland Pfalz".



Sonntag, 29.07.2018, 11 Uhr

Abbas Kiarostami, Wall #2 (Fotografie aus der Serie The Walls), 2009/2010. Foto Courtesy Galerie de France, Paris © Nachlass Kiarostami
Abbas Kiarostami, Wall #2 (Fotografie aus der Serie The Walls), 2009/2010. Foto Courtesy Galerie de France, Paris © Nachlass Kiarostami

Rundgang in der Ausstellung „Abbas Kiarostami - Der Wind wird uns tragen" 
und Lesung der Lyrik von Abbas Kiarostami

mit Dr. Heinz Höfchen, dem Kurator der Ausstellung                                  
 
Abbas Kiarostami gehört zu den wichtigsten iranischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern zeigt in einer konzentrierten Werkschau stille und bewegte Bilder des großen Fotografen, Lyrikers und Regisseurs. Natur und Mensch stehen im Mittelpunkt seines herausragenden Schaffens, das durchdrungen ist von der Poesie der Einsamkeit und monumentaler Leichtigkeit. Bekannt geworden als Filmregisseur von Filmen wie Der Wind wird uns tragen (1999) oder Like Someone in Love (2012), gilt Kiarostami als einer der großen Regisseure des Weltkinos. Neben seiner Filmkunst steht gleichbedeutend ein herausragendes fotografisches Schaffen, das es zu entdecken gilt. Besonders in der schwarz-weißen Fotoserie Snow White findet der Künstler zu einer poetisch geprägten, minimalistischen Auseinandersetzung mit Landschaften seiner persischen Heimat.

Das Lakonische der Bildsprache Kiarostamis findet sich auch in der Lyrik des Künstlers, die ihm selbst am allerwichtigsten war und in ihrer Verknappung an die japanische Gedichtform der Haikus erinnert. So spiegelt die Reduktion seiner Poesie ebenso die cineastische Arte Povera der Filme wie den Minimalismus seiner Fotografie.  Die wichtigsten der vielen Preise und Auszeichnungen des hochgeehrten Künstlers sind die Goldene Palme auf dem Filmfestival in Cannes (1997), der japanische Praemium Imperiale (2004) und die postume Wahl zum Asian Filmmaker of the Year (2016).

 



Sonntag, 29.04.2018, 11 Uhr

Max Slevogt, Der Trifels, 1917, Öl auf Leinwand, mpk, Gemäldesammlung, Foto und © mpk
Max Slevogt, Der Trifels, 1917, Öl auf Leinwand, mpk, Gemäldesammlung, Foto und © mpk

„Die Burg Trifels – Malerisches Motiv im Pfälzer Wald"
Gespräch in der Sonderausstellung „Max Slevogt" mit Dr. Sabine Klapp, Direktorin des Instituts für Pfälzische Geschichte und Volkskunde, Kaiserslautern, und Dr. Annette Reich, mpk

Die Burg Trifels, oberhalb der südpfälzischen Kleinstadt Annweiler gelegen und heute Wahrzeichen des Pfälzerwaldes, wurde im Jahr 1081 erstmalig erwähnt. Während der Stauferzeit unter Kaiser Barbarossa erlebte die Burg eine Zeit höfischer Prachtentfaltung und war, wenn auch mit Unterbrechungen, für 150 Jahre Aufbewahrungsort der Reichskleinodien Krone, Zepter und Reichsapfel. Hier saß der englische König Richard Löwenherz 1193 als Gefangener, ehe er für ein stattliches Lösegeld freigekauft wurde.
Immer wieder wählten Maler den Trifels als Motiv, so auch Max Slevogt. 1917 entstand sein repräsentatives Ölgemälde, mit dem er der Burg ein malerisches Denkmal setzte. In winterliches Licht getaucht, erhebt sie sich nahezu majestätisch in der Landschaft.
Zur Geschichte und zum heutigen Erscheinungsbild gibt es Interessantes über das einstige Zentrum kaiserlicher Macht und heute beliebte Ausflugsziel, zu erfahren.

Im Anschluss an das Gespräch lädt ein Frühstücksbuffet die Gäste zum Verweilen ein. Nach der kulinarischen Stärkung besteht die Möglichkeit, das ein oder andere Kunstwerk von Max Slevogt in der Sonderausstellung näher zu betrachten und einen Blick in den neu eingerichteten Slevogtsaal des Museums mit Malerei von Hans Purrmann, Albert Weisgerber und Oskar Moll zu werfen.

 

Sonntag, 25.03.2018, 11 Uhr (Beginn Sommerzeit)

Max Slevogt, Winterlandschaft bei Neukastel, 1927, Öl auf Leinwand, mpk, Gemäldesammlung, Foto und © mpk

„Aus Bayern in die Pfalz. Der Maler Max Slevogt"
Rundgang durch die Sonderausstellung „Max Slevogt"
mit Dr. Annette Reich

Porträts, Figuren, Still-Leben und Landschaften gehören zu Max Slevogts malerischem Werk. Die meisten seiner Landschaften sind in der Pfalz entstanden, in der Gegend um Landau, wo der Maler oberhalb des Dorfes Leinsweiler das Landgut Neukastel, Sommersitz der Familie, besaß. Eigentümer zuvor war sein Schwiegervater Dr. Peter Finkler, der als Architekt den achteckigen Turm mit Zinnen gebaut hatte. Am 8. Oktober 1868 im bayerischen Landshut geboren, kam Slevogt erstmals als junger Mann nach Neukastel, kannte jedoch die Gegend schon als Kind, da er bei seiner Tante in Landau gelegentlich die Ferien verbracht hatte. Der erste Besuch auf Neukastel fiel zeitlich etwa mit dem Beginn des Akademiestudiums in München seit 1885 zusammen. Bis 1901, der Übersiedlung nach Berlin, hat Slevogt Neukastel immer wieder besucht. Dort entstanden im Jahre 1931 auch seine letzten Pfälzer Landschaften. Ihre spätherbstliche Farbigkeit verweist auf den Abschied von einem erfüllten Leben. Max Slevogt starb am 20.9.1932 in Neukastel im Alter von fast 64 Jahren.

Der Rundgang durch die Ausstellung bietet die Möglichkeit, das vielfältige Werk Slevogts aus dem Bestand des mpk gemeinsam zu entdecken. Im Anschluss wartet ein Frühstück mit Weißwurst und Brezen auf die Besucher. Die Gäste können untereinander ins Gespräch kommen, gewonnene Eindrücke vertiefen und austauschen.

 

Sonntag, 25.02.2018, 11 Uhr

Malte Spohr, pw 2, 2016, Farb- und Bleistift auf Bütten, Galerie Inga Kondeyne, Berlin. Foto Markus Hawlik, Berlin © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

„Der Linie auf der Spur"
Rundgang in der Sonderausstellung „Malte Spohr – Aufzeichnungen. Arbeiten 1994 bis 2018"
Jessica Neugebauer M.A.


Malte Spohr überführt das Medium der Zeichnung ins 21. Jahrhundert. Er gilt als einer der wichtigen zeitgenössischen deutschen Zeichner und stellt im mpk rund 50 Werke aus, die zwischen 1994 und 2018 entstanden sind. In einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung sind wir Spohrs Linie auf der Spur. Zeilenartig bedeckt er seine meist kleinen Formate mit neben- und übereinander gereihten horizontalen Linien. Er bewegt sein Hilfsmittel – das Lineal – von oben links nach unten rechts; genauso wie im westlichen Kulturkreis ein Blatt mit Schrift gefüllt wird. Durch unterschiedliche Abstände, die Intensität und die Frequenz der Linien, entstehen Werke, die uns an Wolkenformationen, Wasserspiegelungen, Weltraumbilder oder Licht- und Schattenspiele erinnern.

Diese Verbindungen zu Naturphänomenen liegen in Spohrs Arbeitsprozess begründet. Angeregt wird er durch eigene Fotografien, die während seinen Spaziergängen verschiedene Lichtsituationen einfangen. In einem weiteren Schritt überträgt er die Fotografien auf den Computer und bereinigt deren Form. Anschließend entstehen seine präzisen Zeichnungen in einer von ihm selbst begrenzten Farbskala: Schwarz und Grau, sowie Blau und verschiedene Rot- und Brauntöne finden sich in seinen Werken.

Im Anschluss an den gemeinsamen Rundgang lädt ein Frühstücksbuffet die Museumsbesucher zum Verweilen ein. Die Gäste können untereinander ins Gespräch kommen, gewonnene Eindrücke vertiefen und austauschen.

 

Sonntag, 28.01.2018, 11 Uhr

Holzkästchen mit Geheimfächern, Ahorn gebeizt,  Süddeutschland 17. Jahrhundert.  Foto und © Schell Collection, Graz

Familienfrühstück
zur Ausstellung „Ohne Schlüssel und Schloss? Chancen und Risiken von Big Data"
Andrea Löschnig M.A. und Sabrina Noß M.A.

Jeder hat Geheimnisse: Erwachsene, Kinder, Familien, Länder ... Mit wem teilt man seine Geheimnisse? Wo versteckt man sie? In der Sonderausstellung „Ohne Schlüssel und Schloss? Chancen und Risiken von Big Data" vergleichen wir Verstecke in alten Möbelstücken, Verschlüsselungen durch Drehscheiben und Maschinen sowie Schlüssel und Schlösser mit heutigen Medien und Ihren Möglichkeiten der Verschlüsselung und des Versteckens. Danach gestalten Kinder und Erwachsen gemeinsam ein „Familienversteck"! Was da wohl hineinkommt?

Das anschließende Familienfrühstück bildet den Höhepunkt und gemeinsamen Ausklang im Museum.

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