Sonderveranstaltungen

Eröffnung, Freitag 14.12.2018, 19 Uhr

Philipp Hennevogl, Haufen Holz, 2011, Linolschnitt. Foto und © Künstler
Philipp Hennevogl, Haufen Holz, 2011, Linolschnitt. Foto und © Künstler

Zur Eröffnung der Ausstellung „Philipp Hennevogl - Unrat und Natur. Linolschnitte" laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Es sprechen: Dr. Britta E. Buhlmann, Direktorin des mpk / Dr. Heinz Höfchen, Kurator der Ausstellung

Philipp Hennevogl ist bei der Vernissage anwesend.

Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern zeigt vom 15. Dezember 2018 an mit der Ausstellung Unrat und Natur rund 30 zum Teil großformatige Linolschnitte von Philipp Hennevogl aus dem Zeitraum der vergangenen 10 Jahre. Stilistisch verarbeitet der Künstler Anregungen durch Neusachliches und fotorealistische Tendenzen. Philipp Hennevogl gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Linolschneider.

Begonnen hat Philipp Hennevogl während seines Studiums in Kassel zunächst mit ungegenständlicher Malerei. Seit Mitte der 1990er Jahre arbeitet er zunehmend mit dem künstlerischen Hochdruck, ab 2004 wird der Linolschnitt alleiniges Ausdrucksmittel. Ausgangspunkt seiner Blätter sind meist eigene Fotografien, die als Basis für Vorzeichnungen zu seinen Schnitten dienen. Seine neue, in unserer Ausstellung umfassend dokumentierte Werkphase ist gekennzeichnet durch den Übergang zu einer großformatigen Arbeitsweise und die Hinwendung zum Handdruck, den er seitdem für seine großen Linolschnitte ausschließlich praktiziert und den er zu beeindruckender Meisterschaft geführt hat. Mit diesen großen Blättern befindet sich der mittlerweile Fünfzigjährige in formaler wie inhaltlicher Hinsicht auf einem Höhepunkt seines graphischen Schaffens.

Philipp Hennevogl wurde 1968 in Würzburg geboren; er lebt seit 2002 in Berlin. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er 1988 bis 1994 durch ein Studium der Freien Kunst an der Gesamt-HS Kassel, unter anderem bei Martin Kippenberger. Hennevogl wurde 2010 zum Mainzer Stadtdrucker berufen. Seine Arbeiten befinden sich in bedeutenden Sammlungen wie dem Museum für Moderne Kunst und dem Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt am Main.

 

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